Feb 06 2010

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Thomas Jacobi

Gerd Christian im Frohnauer Hammer

Gerd Christian im Frohnauer Hammer

Gerd Christian im Frohnauer Hammer


Weihnachtsstimmung im Frohnauer Hammer – und das am 06. Februar 2010 gegen 10.00 Uhr. Wie das?

Überraschend hatte der MDR auf Grund des Winterwetters hier im Erzgebirge Dreharbeiten mit dem beliebten Sänger Gerd Christian in den altehrwürdigen Mauern des technischen Denkmals abgehalten.

Der Programmbereich Unterhaltung des MDR ist hier im Erzgebirge vom 4. bis zum 9. Februar unterwegs, um die Sendung “Freude im Advent” mit verschiedenen Stars zu produzieren. Gerd Christian spielte hiefür im Frohnauer Hammer das Lied “Sind die Lichter angezündet” ein. Geplant ist die Ausstrahlung der Sendung im Dezember 2010 zur Adventszeit.

Gerd Christian (eigentlich Gerd-Christian Biege), der am 16. Juli 60 Jahre alt wird, ist hier im Osten Kult. Wer kennt nicht das Lied “Sag’ ihr auch”, mit welchem er 1979 seinen großen Durchbruch schaffte. Geschrieben hatten es sein Bruder Holger Biege (Komposition) und Fred Gertz (Text). Immerhin wurde dieser Titel über 1 Million mal verkauft und entwickelte sich nach der Wende zu einem der meist gecoverten DDR-Schlager, welchem u.a. Bernhard Brink und die Kastelruther Spatzen interpretierten.

Ich hatte die Gelegenheit, Aufnahmen von dem beliebten und sympatischen Schlagerstar während einer Drehpause zu machen. Auch wenn es auf dem Bild nicht zu sehen ist, es war saukalt in diesem alten Hammerwerk. Doch wie man sieht, nahm es dem Sänger nicht die Freude an seiner Arbeit.
Text und Foto copyright by Thomas Jacobi.

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Feb 05 2010

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Thomas Jacobi

Annaberger Hochzeitsmesse am 13./14.02.2010

PRESSEMITTEILUNG:

Annaberger Hochzeitsmesse am 13. und 14. Februar in der Silberlandhalle

Alle Heiratswilligen streichen sich zwei Tage im Februar immer dick im Kalender an. Sie wissen, an diesen Tagen öffnet die Annaberger Hochzeitsmesse in der Silberlandhalle ihre Pforten.
Zur achten Auflage am 13. und 14. Februar 2010 haben die Organisatoren erneut ein breit gefächertes Programm zusammengestellt.
Am Samstag von 13.00 bis 19.00 Uhr und am Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr können Besucher aus einem breiten Spektrum wählen. Unter der Überschrift “feste feiern” haben über 40 Aussteller ein großes Hochzeitspaket geschnürt. Von den richtigen Trauringen über das passende Outfit bis hin zu wunderbaren Brautsträußen reicht die Palette. Reisen, Brillen sowie gastronomische Offerten ergänzen das Angebot. Darüber hinaus gibt das Standesamt der Stadt nützliche Tipps zur Vorbereitung einer Hochzeit, zu notwendigen Unterlagen und Dokumenten.

Die Annaberger Hochzeitsetage, der Werbering, die Stadt sowie zahlreiche Sponsoren tragen zum Gelingen der beiden Tage bei. Ein buntes Spiel von Farben und Formen, Kleidern und Anzügen und neuesten Trends wird die Besucher begeistern. Glanzlichter sind die stündlichen Modenschauen am Samstag ab 14.00 Uhr und am Sonntag ab 11.00 Uhr, das große Gewinnspiel und das musiksynchrone Feuerwerk am 13. Februar um 19.00 Uhr.

Die Hochzeitsmesse in Annaberg-Buchholz ist neben den Messen in Chemnitz, Leipzig und Dresden eine der bedeutendsten in der Region. Nach acht Jahren ist sie aus dem Veranstaltungskalender des Erzgebirges nicht mehr weg zu denken.

Für ausreichend Parkplätze ist gesorgt. PKW-Stellflächen sind unmittelbar an der B 101 direkt an der Silberlandhalle, im Gelände der Erdgas Südsachsen AG, am Unteren Bahnhof und im Stadtteil Buchholz An der Mühle für die Besucher nutzbar.

Annaberg-Buchholz – Stimmungsvolle Hochzeiten über und unter Tage

Angesichts der zahlreichen Interessenten und der vielfältigen Angebote kann mit Fug und Recht gesagt werden: Annaberg-Buchholz ist eine Hochzeitsstadt.
Jedes Jahr nutzen über 100 Paare aus Nah und Fern die Chance, um im stimmungsvollen Ambiente der altehrwürdigen Bergstadt den Bund für’s Leben zu schließen.
Wunderbare Räume und Lokale laden über und unter Tage dazu ein, das schönste Fest zu erleben. Hochzeiten im geschichtsträchtigen Berghauptmannszimmer des Annaberger Rathauses sind dabei besonders stimmungsvoll. Das Zimmer aus dem 17. Jahrhundert mit den Wappen der Stadt und der Wettiner ist dafür wie geschaffen.

Berghauptmannszimmer des Annaberger Rathauses

Berghauptmannszimmer des Annaberger Rathauses


Wer es zünftig oder außergewöhnlich liebt, für den ist eine Hochzeit im “Bauch des Berges”, im Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stolln ein unvergessliches Erlebnis. In einer geschmückten Hochzeitsbahn fahren die Brautleute im Ortsteil Frohnau in die Welt unter Tage ein.
In der stimmungsvollen Atmosphäre des Frohnauer Hammers wird das Hochzeitsschmieden angeboten. Dabei erhalten die frisch vermählten Eheleute im Hammerwerk zwei eigens für sie geschmiedete Ringe.
Hochzeitsschmieden im Frohnauer Hammer

Hochzeitsschmieden im Frohnauer Hammer


Für kirchliche Hochzeiten sind die Kirchen St. Annen und St. Katharinen, die Bergkirche sowie weitere Gotteshäuser wunderbare Orte, um den gemeinsamen Lebensweg zu beginnen.

Weitere Infos unter Tel. (03733) 425-278, 425-276 im Standesamt Annaberg-Buchholz.

im Auftrag Matthias Förster – Pressestelle Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz
Fotos: Matthias Förster

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Feb 04 2010

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Thomas Jacobi

Marketing-Umfrage in Annaberg-Buchholz – Preisträgerin ermittelt

PRESSEMITTEILUNG

Marketing-Umfrage in Annaberg-Buchholz – Preisträgerin ermittelt

Marketingumfrage 2010 - Foto: Matthias Förster

Marketingumfrage 2010 - Foto: Matthias Förster

Angela Gaudek heißt die Preisträgerin der städtischen Marketing-Umfrage in Annaberg-Buchholz. Sie kommt aus Geithain und gewinnt einen Original Annaberger Faltstern. Ihren Fragebogen zog die Glücksfee, Benita Schmiedel aus dem Fachbereich Kultur – Marketing – Tourismus aus einem Pool von 91 Touristenzuschriften.
In den letzten Monaten hatten Bürger und Gäste der Stadt die Möglichkeit, sich zum Image der Stadt und zur “Marke Annaberg-Buchholz” zu äußern. Neben den Touristen äußerten sich auch 200 Einwohner.

Auf einer Skala von + 5 bis – 5 waren dabei Aussagen zu verschiedenen Themen gewünscht. Gefragt wurde u.a. nach kulturellen Angeboten, touristischen Attraktionen sowie Wohn- und Lebensqualität. Außerdem ging es um die bauliche Gestaltung, den Branchenmix, den Wirtschaftsstandort und die Verkehrsanbindung der Stadt. Außenpräsenz, Engagement von Stadt und Bürgern sowie das Image der Stadt waren weitere Themen.
Als größte Stärken werden die touristischen Attraktionen genannt, gefolgt von kulturellen Angeboten und dem Image der Stadt. Fast einhellig gibt es die Meinung, dass die St. Annenkirche die bedeutendste ehenswürdigkeit der Stadt ist. Werblich wird gegenwärtig die Bezeichnung “Berg- und Adam-Ries-Stadt” favorisiert.
Von insgesamt 30 Kriterien werden 27 positiv bewertet. Nachholebedarf wird in Bezug auf den Wirtschaftsstandort Annaberg-Buchholz, das Parkplatzangebot und die Verkehrsplanung gesehen.

Auf der Basis der Umfrage wird eine Kreativgruppe in den nächsten Wochen die Identität von Annaberg-Buchholz herausarbeiten. Dazu gehört auch die Entwicklung eines visuellen Erscheinungsbildes, das die Stärken der Stadt aufzeigen soll.

im Auftrag Matthias Förster – Pressestelle Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz

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Feb 02 2010

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Eis-Kalt – Über den Wolken

“Eis-Kalt – Über den Wolken” – Weltrekord auf 7210 Meter – Dia-Show von Jil Bretschneider und Peer Schepanski
Weltrekord auf 7210 Meter

Wo: Kursaal der Reha-Klinik “Miriquidi” Thermalbad Wiesenbad
Wann: Freitag, 05.02.20.10, 19.00 Uhr

Quelle des Bildes: Webseite von Jil Bretschneider und Peer Schepanski

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Jan 27 2010

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Thomas Jacobi

Annaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten Bürger

Am heutigen Mittwoch fand ab 15.00 Uhr in der altehrwürdigen Bergkirche direkt am Markt in Annaberg-Buchholz ein Treffen der besonderen Art statt, welches bereits zu einer schönen Tradition geworden ist.

Die Oberbürgermeisterin Frau Barbara Klepsch hatte im Namen der Großen Kreisstadt 70 Kinder aus Annaberg-Buchholz eingeladen, welche im Zeitraum vom 1. September bis 31. Dezember 2009 geboren wurden.

Auszug aus der Pressemitteilung vom 22. Januar 2010:
„Mit einem Silbertaler, mit Geschenken und Informationen wollen wir Familien, Eltern und Kindern helfen, sich mit unserer Stadt zu
identifizieren, ihnen ganz handgreiflich ein Stück Heimat vermitteln und ihnen zeigen, dass sie hier in Annaberg-Buchholz hoch willkommen sind.
Kinder brauchen unsere Aufmerksamkeit und unser Engagement. Sie sind der größte Schatz einer Gesellschaft. Wir alle sind angehalten, für sie gute Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sie sich gut entwickeln und ihre Fähigkeiten entfalten können. Mit der Einweihung des Bildungszentrums Adam Ries werden wir dabei in diesem Jahr ein gutes Stück voran kommen.“

Mit diesen Worten begründet Oberbürgermeisterin Barbara Klepsch ihre Einladung an die Neugeborenen und die zahlreichen Initiativen und
Maßnahmen, die in Annaberg-Buchholz für Kinder in die Tat umgesetzt wurden und noch werden.

Annaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerIMG_5497Annaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten BürgerAnnaberg-Buchholz begrüßt seine jüngsten Bürger


Etwas mehr als 50 Kinder konnten zu dieser Veranstaltung kommen. Natürlich waren auch die Eltern mit dabei, aber auch manche Großeltern kamen mit.
Sie erlebten eine kleine Feierstunde, an die sie sich sehr gern zurück erinnern und ihren Kindern später von dieser erzählen werden. Für die Kinder gab es eine Gedenkmedaille aus reinem echten Silber sowie Präsente, welche vom Mehrgenerationenhaus in Annaberg-Buchholz selbst gestaltet wurden.

198 neue Erdenbürger konnte die Große Kreisstadt im Vorjahr insgesamt begrüßen, 70 von ihnen (32 Jungen und 38 Mädchen) erhielten die Einladung und somit die Erinnerungsmedaille, da sie eben erst nach dem 01.09. geboren wurden. Zu diesen gehörte auch Benjamin, das siebte Kind der Familie Bieniek. Weshalb Benjamin hier gesondert erwähnt wird? Für ihn übernahm der Bundespräsident Horst Köhler die Ehrenpatenschaft, das ist nicht nur für Benjamin etwas ganz Besonderes.

Dieses Treffen hatte aber noch etwas Besonderes: Die jüngsten Einwohner von Annaberg-Buchholz durften jederzeit, ohne sich vorher melden zu müssen,der Oberbürgermeisterin ins Wort fallen. Dies ergab eine durchaus interessante Geräuschkulisse, die man aber sofort überhörte, wenn man in die großen runden Kinderaugen schaute.

Die Große Kreisstadt hat eine Idee wunderbar umgesetzt, sind doch die Kinder unsere Zukunft. Mag sein, dass der eine oder andere später einmal von hier wegzieht, aber die Erinnerungen an die Wurzel ihrer Herkunft bleiben. Zudem ist Annaberg-Buchholz sehr bemüht, dass die Kreisstadt für Familien immer attraktiver wird.
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(Videolink)
Fotos und Video copyright by Thomas Jacobi

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Jan 23 2010

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René Goldschadt

Gedanken über das neue Logo des Erzgebirges: Gedacht. Gemacht. – Abgelacht!

Wieder mal: Echt Erzgebirge!
Neues Logo: Gedacht. Gemacht. – Abgelacht!

Wenn man die Begründungen für das neue Erzgebirgs-Logo verfolgt, liest man so etwas wie Scham auf eine Jahrhunderte alte Tradition heraus: Man habe Sorge, dass die Region mit dem bisherigen Slogan „Echt Erzgebirge“ zu sehr mit Weihnachten und Männelmachern in Verbindung gebracht werde, meint die Chefin vom REK (Regionales Entwicklungs- und Handlungskonzept“, Heike Friedrich aus Annaberg. Schließlich seien an die 30% der Werktätigen in anderen Wirtschaftsbranchen beschäftigt. Deshalb wolle man zukünftig mehr die Wirtschaftsregion in den Vordergrund stellen und nicht so sehr das, was das Erzgebirge weit über seine Grenzen als weltweit einmaligen Landstrich bekannt gemacht hat: Weihnachten im Erzgebirge mit all seinen Männeln, Pyramiden, Schwibbogen, Nussknackern und den unzählig beleuchteten Fenstern… „Einen Landstrich, in dem zu jeder Zeit Weihnachten zu sein scheint – wo gibt es den noch einmal auf der Welt?!“, wie kürzlich welterfahrene Ausländer nach ihrem wiederholten Besuch im Erzgebirge schwärmten. Und waren es nicht gerade die Männelmacher, die sowohl nach den großen Krisen im Erzgebirge (u.a. Niedergang des Silberbergbaus, Weltwirtschaftskrise, zwei Weltkriege) wie auch heutzutage viele Menschen in Lohn und Brot halten und das Image des Erzgebirges errichtet und bis heute international geprägt haben? Und die Industrie, über die das Erzgebirge verfügt, ist in anderen Gebirgsregionen auch angesiedelt. Von daher sind – mit Ausnahme der Posamentenindustrie – diese Industrieprodukt nicht typisch für das Erzgebirge. „Echt Erzgebirge“ ist somit ein Markenzeichen für etwas ganz Spezifisches, Einmaliges, regional Typisches, was nicht tautologisch mit dem Plagiat-Abwehr-Hinweis „Original Erzgebirge“ auf den Holzfiguren gleichgesetzt oder verwechselt wird, wie man argumentiert, sondern vielmehr die Echtheit noch durch Originalität ergänzt. Es gibt Regionen in Deutschland, die wären froh, wenn sie über einen derartigen Image-Hintergrund verfügten.

Da man dieses einmalig gewachsene Image offenbar für zu profan, zu provinziell, zu unattraktiv, also nicht echt erzgebirgisch befand, hat man die Chemnitzer Werbeagentur „zebra“ damit beauftragt (ob nach erfolgter Ausschreibung und wer die Mitbewerber mit welchen Ergebnissen waren, ist nicht bekannt), eine neue „Dachmarke“ zu kreieren, unter der Berücksichtigung, „dass die Stärke unserer Region die Menschen in der Hand- und Kopfarbeit sind“, wie es in der PR-Erklärung vom REK heißt. Als hätten die anderen Regionen keine Menschen, die über derartige Stärken verfügen.

ERZGEBIRGE-GEDACHT-GEMACHT

ERZGEBIRGE-GEDACHT-GEMACHT

Die seit 1991 erfolgreich agierende Werbeagentur mit Thomas Pfefferkorn und Joerg G. Fieback an der Spitze von weiteren 34 Kreativen, die sich ansonsten hauptsächlich verkaufsfördernde Slogans und umsatzsteigernde Verpackungen für solche Produkte wie u.a. Rondo-Kaffee, Burger Knäckebrot, Bautz´ner Senf, Zetti Knusperflocken, Florena Kosmetik oder Bärlauch-Butter einfallen lassen, haben nun über eine Region mit über 500.000 Menschen nachgedacht, wie man es macht, um auf diesem bisher unerfahrenen Terrain (wenn man mal von den Marketing-Bemühungen um die Stadt Chemnitz absieht), die 6,6 Millionen Euro Umsatz aus dem Jahre 2008 weiter zu steigern. Gedacht. Gemacht. Und fertig war der neue, einmalige, umwerfend geniale, weil so typischer Slogan, die so genannte Dachmarke für die Erzgebirgsregion unter der sich auch das alte Logo behütet wissen darf. Und damit man weiß, wo derart kreativ gehandelt wird (und keine Verwechslung mit der Herstellung von Senf oder Knusperflocken möglich ist), setzt man in Großbuchstaben den Namen der Region – diesmal ERZGEBIRGE – in Großbuchstaben darüber. Einfach genial! Oder? Eine Weiterverwendung dieser epochalen Marketing-Idee wäre u.a. denkbar für „Thüringen – Gedacht.Gemacht.“ „Hessen – Gedacht.Gemacht.“ „Afrika – Gedacht.Gemacht.“ oder eben „Bärlauchbutter – Gedacht.Gemacht“… Über die Vergabe der Urheber- und Vermarktungsrechte dieser eben gemachten Gedächtnisleistungen kann gerne per Mail mit dem hier schreibenden Kreativisten verhandelt werden.

Und damit nicht jemand auf die Idee kommt, dass man vielleicht überall im Lande zuerst denkt und dann handelt, sondern nur im Erzgebirge, („macht, machen“ waren Worte, die schon im Deutschunterricht in der Schule nicht gerne gesehen und gehört wurden), hat man zur Schrift noch zwei fette, grüne Striche erdacht und einen orangefarbenen Punkt dazu gemacht. Ob diese Ortsbezeichnung (Logos) nun eine grüne Erzgebirgswiese mit dem Fichtelberg (Pöhlberg, Bärenstein, Scheibenberg) und der aufgehenden – oder vielleicht hier eher untergehenden – Sonne (eventuell auch Mond?) darstellen soll, bleibt der denkenden Fantasie des Betrachters überlassen. Der kann sich aber auch lebhaft ein kleines, echt erzgebirgisches Reiterlein aus Olbernhau darunter vorstellen, was allerdings weder von den Kreativen aus Chemnitz, noch vom Regionalmanagement Erzgebirge beabsichtigt gewesen sein dürfte. Übrigens: Das „Reiterlein“- oder Helios-Miriquiri-Logo darf nicht allein benutzt werden, sondern immer nur im Zusammenhang mit den zukunftsweisenden Worten unter den erzenen Lettern. Und wer die sinnreiche Allerweltsunterzeile „Gedacht. Gemacht.“ weglassen möchte, wird laut Nutzungsvertrag bei den Kreativisten nicht gerade Freunde hinzu gewinnen. Im Vertrag gibt es strenge Regeln zur Verwendung und Verwertung dieser bisher unübertroffenen Denkleistung, die mit Fördermitteln aus dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr finanziell – Summen waren bis dato nicht zu ermitteln – unterstützt und vom sympathischen und pfiffigen Landrat Frank Vogel mit den Worten geadelt wurde: „Das neue Logo verkörpert das, wofür das Erzgebirge zukünftig bekannt sein soll: eine moderne Wirtschaftsregion mit pfiffigen, sympathischen Menschen“, die aber dazu vermutlich überhaupt nicht gefragt, sondern eher negativ davon überrascht wurden. Und auch die zwölf Bürgermeister von den größten Städten haben auf dem 20. Regionalkonvent ihren Segen zum neuen Dach-Logo gegeben. Hätten sie vorher etwas gründlicher darüber nachgedacht, hätten sie vielleicht Derartiges nicht mitgemacht, – aber so war die Entscheidung dann eben doch wieder „Echt Erzgebirge!“ Ein Slogan, der übrigens keiner ist, sondern nur die schlichte, Image-bewahrende und weder weg zu denkende noch irgend wie weg zu machende Wahrheit über diese Region und ihre Menschen, die über den neuen Marketing-Geck nicht nur nachgedacht und sich nicht nur Gedanken dazu gemacht, sondern auch kopfschüttelnd darüber abgelacht haben…

Gotthard B. Schicker im Januar 2010

PS: Den Antrag für das neue Logo des Erzgebirgskreis finden Sie hier.

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Jan 20 2010

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Thomas Jacobi

GROSSE JANUAR-AUSSTELLUNG

PRESSEMITTEILUNG

Historische “Kinderwelten” vom 9. bis 31. Januar in Annaberg-Buchholz
Besucherrekorde gebrochen – Glanzlichter am 24. Januar

Annaberg-Buchholz (MF). Dass historisches Spielzeug viele Besucher interessiert, war den Gestaltern der traditionellen Januarschau im Kulturzentrum Erzhammer in Annaberg-Buchholz schon bei der Vorbereitung klar. Dass aber innerhalb von neun Tagen, vom 9. bis zum 17. Januar 2.600 interessierte Gäste die Schau “stürmen”, hatten selbst die kühnsten Optimisten nicht erwartet. Aus dem gesamten Erzgebirge, aus Sachsen und anderen Bundesländern geben sich derzeit die Besucher die Klinke in die Hand. Trotz ungünstiger Witterung sind die Besucherzahlen aus den Vorjahren bereits deutlich überschritten.

Das diesjährige Thema der Januarausstellung, das genau den Nerv der Gäste erreicht hat, die wunderbare Gestaltung und das große Medieninteresse werden dafür als Gründen angesehen. Unter dem Motto “Womit unsere Großeltern spielten – historisches Spielzeug aus heimischen Stuben” werden in Annaberg-Buchholz Kindheitsträume zur Wirklichkeit. Auf 800 qm Fläche sind ungezählte Einzelstücke aus dem gesamten Erzgebirge zu bewundern. Gezeigt wird Spielzeug aus zwei Jahrhunderten, von 1850 bis 1965.

Malerische Dorflandschaften, wunderbare Paradiesgärten und ganze Archen wechseln sich ab mit liebenswerten Puppen und Teddys, Puppenstuben und Kaufmannsläden. Klang- und Bewegungsspiele, Brettspiele und Musikinstrumente alten Zeiten ergänzen ebenso wie Postkutschen und Eisenbahnen, Autos und Dampfmaschinen das breit gefächerte Spektrum.

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Am 24. Januar präsentiert die Seiffener Trachtengruppe “Lebendiges Spielzeug” ab 14.00 Uhr erzgebirgische Spielzeugtraditionen. Ab 15.00 Uhr stellt der Autor Claus Leichsenring sein Buch “Weihnachtspyramiden im Erzgebirge – Entwicklung, Gestaltung, Herstellung” vor. Ab 16.00 Uhr gibt es Einblicke in das Restaurierungskonzept der Sammlung Erika Pohl-Ströher. Künftig wird sie in der Manufaktur der Träume in Annaberg-Buchholz ihren Platz finden.

Noch bis zum 31. Januar hat die attraktive Schau ihre Pforten geöffnet. Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr gibt es die Chance, einzutauchen in historische Kinderwelten und die eigene Kindheit nochmals Revue passieren zu lassen.
Parkplätze für Ausstellungsbesucher sind u. a. in der Tiefgarage unter dem Annaberger Markt, auf dem Parkdeck “Karlsplatz”, im Parkhaus “Altstadt” sowie an innerstädtischen Hauptstraßen nutzbar. Vom Kätplatz verkehrt ein City-Bus ins Annaberger Stadtzentrum.

im Auftrag Matthias Förster, Pressestelle
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Alle Bilder der Ausstellung als Diashow
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(Videolink)
Fotos und Video copyright by Thomas Jacobi
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Nachtrag: Heute gegen 14.00 Uhr wurde der 3000. Besucher dieser Ausstellung begrüßt. Ich war es leider nicht, da ich zu diesem Zeitpunkt bereits die Bilder zu diesem Beitrag aussortierte. :-)

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