Feb 15 2012

Profilbild von Thomas Jacobi

Stalagmiten aus Eis

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Eiszapfen, welche von oben nach unten wachsen, hat wohl schon jeder gesehen, ob die nun an Dachrinnen, Felsen, Bäumen oder sonst wo sind.

Aber Eiszapfen, welche von unten nach oben wachsen, die gibt es nun wahrlich nicht allzu häufig zu bewundern.

Dies aber kann man derzeit (noch) in den Schaubergwerken des Erzgebirges, so u.a. im Dorothea-Stollen in Annaberg-Buchholz.

Hier im Eingangsbereich haben sich auf Grund der frostigen Temperaturen der vegangenen Tage solche Stalagmiten aus Eis gebildet. Sie sehen schon sehr bizarr aus und dürften auf Grund der gestiegenen Temperaturen nicht mehr lange halten.

Daher habe ich diese vergänglichen Eiswelten in Bildern festgehalten, welche ich euch nicht vorenthalten möchte.

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Feb 15 2012

Profilbild von Thomas Jacobi

Kahlschlag…

Bruno-Matthes-Straße

Bruno-Matthes-Straße

…oder freie Sicht für freie Bürger. :-)

Vor ein paar Tagen hatte ich einmal die Eishänge an der Bruno-Matthes-Straße hier im Blog vorgestellt. Nun, die Eiszapfen sind geblieben, aber sämtliche Bäume sowie Sträucher dort wurden gefällt bzw. abgeholzt.

Nun stellt sich für mich die Frage, ob denn auch wieder neue Bäume gepflanzt werden und wenn ja, wo?
Immerhin heißt es, dass man drei Bäume für einen gefällten neu pflanzen soll/muss.

Sicher ist, dass all jene, welche oberhalb der Bruno-Matthes-Straße wohnen, nunmehr einen freien Blick Richtung Schreckenberg haben. Umgekehrt hat man nun ebenfalls eine freie Sicht auf unsere Stadt. :-)

So sieht das nun heute hier aus. Mehr wie 18 Sekunden Video wollte ich den Annabergern nicht antun.
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Feb 15 2012

Profilbild von René Goldschadt

Es wettert wie nicht gescheit

An dieser Stelle mal ein großes Dankeschön an die vielen fleißigen Schneeschieber im Land. Es ist wirklich gut das es euch gibt, Danke.

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Feb 09 2012

Profilbild von Thomas Jacobi

Eisstraße

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Sie sind fast genauso faszinierend schön wie der Eispalast im Frohnauer Hammer: die Eishänge an der Bruno-Matthes-Straße.
Allerdings gibt es dann doch einen gravierenden Unterschied: Während das Eis im Frohnauer Hammer keinerlei Einfluß auf den Straßenverkehr hat, entwickelt sich jenes an der Bruno-Matthes-Straße zu einer Gefahrenzone. Die Autofahrer sehen erst im letzten Moment, was sich da auf dem Asphalt abspielt.

Trotz aller Bemühung des Winterdienstes kann man dort fast zuschauen, wie sich immer wieder ein neuer Eisspiegel bildet. Erst recht, wenn die Temperaturen tagsüber nur knapp unter Null, abends dann aber unter minus 10 Grad fallen. Man könnte meinen, das Wasser würde aus den Felsen gedrückt und sich zu einem Gletscher entwickeln.

Noch rutschiger wird es, wenn es wie heute auf diesen Untergrund schneit. Dann sieht man das Eis nicht mehr und vor allem wird es noch glatter und schmieriger.

Seit Jahren ist die Ecke in den Wintern eine Problemzone, welche noch immer nicht abgestellt werden konnte. Glücklicherweise ist es bisher noch zu keinen (größeren) Unfall dort gekommen und auch noch niemanden so ein Eisbatzen auf’s Auto gefallen. Bleibt zu hoffen, dass dies nicht doch noch passiert.

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Feb 08 2012

Profilbild von Thomas Jacobi

Im Eispalast des Frohnauer Hammer

Immer wenn der Dauerfrost im Erzgebirge zuschlägt, gibt es im technischen Museum Frohnauer Hammer etwas Bizarres zu bewundern.

Dieser Tage sind die Museumsführer Jörg Scharnack und Bernd Schreiter sehr gefragte Leute. Das sind sie auch schon so, wenn sie bei ihren Führungen durch das Hammerwerk die vielen Fragen der zahlreichen Besucher beantworten.

Diesmal aber müssen sie nicht so laut reden, da die zentnerschweren Hämmer still stehen. Grund hierfür ist nicht die Unlust der Hammerschmiede, sondern die Natur.

Seit Tagen herrschen hier Temperaturen weit unter der Frostgrenze, teilweise bis minus 26 Grad fiel das Thermometer. Diese Kälte sorgte dafür, dass die Wasserräder des Hammerwerkes nahezu komplett in einer dicken Eiskruste verschwanden.

Dort, wo die Wasserräder verankert sind, staunen nunmehr die Gäste über die entstandenen Eiskreationen. Im Volksmund nennt man daher diesen Teil des Hammerwerkes Eispalast. Dies trifft auch ziemlich genau zu.

Zwar sehen die frostigen Gebilde faszinierend aus, aber es ist tatsächlich auch verdammt kalt da drin. Die Museumsführer aber beantworten alle Fragen mit Geduld, auch wenn sie dabei kalte Füße bekommen.

In den letzten Tagen sind sie noch mehr gefordert, da Vertreter verschiedener Pressen und Medien immer wieder besondere Fotos und Aufnahmen von ihnen machen wollen. Aber auch das meistern sie erstklassig.
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Im Übrigen ändert der Dauerfrost nichts an den Öffnungszeiten und Führungen. Diese werden genau so abgehalten, wie wenn es Sommer wäre. Einzigst die Hämmer können nicht betrieben werden, aber das wird durch die unglaublich frostigen Eindrücke wieder wett gemacht.

Und wer jetzt meint, er müsste völlig durchfroren nach Hause gehen, liegt auch daneben. Immerhin gibt es in diesem technischen Museum noch viele Räume, in denen viele Schätze zu bewundern sind. Und da ist es garantiert nicht kalt drin…

Öffnungszeiten:
täglich 9.00 – 12.00 und 13.00 – 16.00 Uhr, Mai -Oktober (16.30 Uhr beginnt letzte Führung)
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Eispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer HammerEispalast Frohnauer Hammer

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Feb 01 2012

Profilbild von Thomas Jacobi

Schnitzerland Erzgebirge

Im Haus des Gastes endet am Wochenende die traditionelle Januarausstellung, welche in diesem Jahr unter dem Motto “Schnitzerland Erzgebirge” steht.

Wem es draußen zu frostig ist, dem sei diese Schau erzgebirgischer Schnitzereien wärmstens empfohlen. Zu sehen sind Exponate der wohl wichtigsten Schnitzer des Erzgebirges. Meisterstücke von Paul Schneider, nach dem die hiesige Schnitzschule im Erzhammer benannt ist, sind ebenso ein Blickfang wie die des Johann Horler. Geht Schneider wesentlich mehr ins Detail, so schien Horler grobmotoriger zu arbeiten, wobei aber auch von dessen Werken eine erstaunliche Ausdruckskraft ausgeht. Das mag wohl daran liegen, dass Horler zeitlebens im Bergbau tätig war und die Schnitzerei nur als Hobby nebenher betrieb, wohingegen Schneider dies hauptberuflich ausübte. Er war immerhin 1921 Mitbegründer der nach ihm benannten Schnitzschule und danach lange Zeit in dieser als Schnitzlehrer tätig.

Aber nicht nur Exponate dieser beiden Größen faszinieren. Auch Werke heutiger Schnitzer wie Hans Lichtenberger, Friedhelm Schelter oder Ronny Tschierske ziehen die Blicke der Besucher auf sich. Ein Hingucker sind auch die Miniaturen von Frieder Vinne, bei welchen sich dem Betrachter die Frage stellt, wie man solch winzige Schnitzereien überhaupt zustande bekommen kann, ohne diese zu zerbrechen.

Geöffnet ist noch bis 5. Februar 2012 täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro, die sich aber wirklich lohnen.
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Schnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland ErzgebirgeSchnitzerland Erzgebirge

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Jan 13 2012

Profilbild von Thomas Jacobi

Neujahrsempfang der Oberbürgermeisterin

Neujahrsempfang 2012Neujahrsempfang 2012Neujahrsempfang 2012Neujahrsempfang 2012Neujahrsempfang 2012

Ja, diesen Neujahrsempfang wird wohl so mancher nicht so schnell vergessen. Zum einen lag dies am Tag, Freitag der 13., zum anderen am Wetter. Am Nachmittag kam der Winter mit Macht zurück. Innerhalb kurzer Zeit fielen knapp 10 Zentimeter Neuschnee und es blies ein heftiger Wind.
Dennoch ließen sich zahlreiche Einwohner nicht lumpen, schließlich sind wir ja Gebirgsmenschen, die so ein wenig Winter nicht gleich umhaut. :-)
Auch zahlreiche Vertreter der hiesigen Presse und anderer Medien waren vor Ort, um zu berichten. Die hatten es auf Grund des recht böigen Windes mitunter nicht einfach, blies es doch den einen die Utensilien durcheinander oder dem anderen ein pfiffiges Geräusch ins Mikrofon. :-)
Aus gegebenen Anlass fand dieser Neujahrsempfang zwischen den beiden Schulen in Kleinrückerswalde statt. Vor 100 Jahren wurde der Zusammenschluss zwischen Annaberg und Kleinrückerswalde vollzogen. Hierzu wurde ein kleines Bühnenstück aufgeführt, welches humorvoll einige Vertragsklauseln von damals vorstellte. Ob dies tatsächlich so vonstatten ging, das wissen nur unsere Vorfahren.
Zuvor hatte die Oberbürgermeisterin in ihrer Rede einige Vorhaben zur Sprache gebracht, welche es im Jahr 2012 zu verwirklichen gilt. Im Grunde gab es hier nichts Neues zu hören, keines davon betrifft den kleinen, aber älteren Ortsteil. Aber wer weiß, vielleicht wird Kleinrückerswalde irgendwann einmal damit überrascht, dass z.B. die Jöhstädter Straße oder aber die Alte Karlsbader Straße eine neue Decke bekommen, falls nicht bis dahin bereits die Wühlmäuse hier ein neues Zuhause gefunden haben. :-)
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Im Übrigen gab es leckere Bratwürste, Fischsemmeln sowie Glühwein. In der Schule hatte man eine wunderschöne Ausstellung organisiert und auch hier gab es noch etwas für das leibliche Wohl: Speckfettbemme und heißen Tee.
Gern hätte ich auch hiervon noch Aufnahmen gemacht, aber durch den Temperaturunterschied waren die Linsen meiner Kameras derart beschlagen, dass dies ein aussichtsloses Unterfangen war.

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