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	<title>Kommentare zu: Gedanken &#252;ber das neue Logo des Erzgebirges: Gedacht. Gemacht. &#8211; Abgelacht!</title>
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	<description>Hier bloggen und sperrguschen Erzgebirger aus Annaberg-Buchholz</description>
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		<title>Von: Thomas Jacobi</title>
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		<dc:creator>Thomas Jacobi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 17:36:22 +0000</pubDate>
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		<description>F&#252;r mich und auch f&#252;r viele andere stellt sich eine ganz einfache Frage:
Was ist an dem Spruch &quot;Gedacht.Gemacht.&quot; zufunftsweisend?

Zwei W&#246;rter, die, wenn man sie liest, eher Vergangenes aussagen bzw. einen vor vollendete Tatsachen stellen. Wo bleibt da das Innovative, das Neue, das Zuk&#252;nftige, das Wachsende?

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es den meisten Erzgebirgern schwer f&#228;llt, sich damit zu identifizieren. Und das soll ja eigentlich ein solches Logo bewirken, oder?

Ach ja, bitte dieses neue Erzgebirge-Logo nicht mit denen von Bautzener Senf, Kn&#228;ckebrot oder andere vergleichen. Dies sind reine Produktlogos. Zudem gab es diese Produkte bereits, da hat man an die Logos noch gar nicht gedacht. Wie ich an andere Stelle schon mal schrieb: den Bautz&#039;ner Senf k&#246;nnte man auch ganz gut in einem einfachen Becher verkaufen, vorausgesetzt, es steht Bautz&#039;ner Senf drauf. Das hat n&#228;mlich nichts mit dem Logo zu tun, dass dieser gekauft wird, sondern mit dem Produkt selbst, welches meiner Meinung nach auch besser ist wie das Logo. Aber das ist dann wohl eher Geschmackssache. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r mich und auch f&#252;r viele andere stellt sich eine ganz einfache Frage:<br />
Was ist an dem Spruch &#8220;Gedacht.Gemacht.&#8221; zufunftsweisend?</p>
<p>Zwei W&#246;rter, die, wenn man sie liest, eher Vergangenes aussagen bzw. einen vor vollendete Tatsachen stellen. Wo bleibt da das Innovative, das Neue, das Zuk&#252;nftige, das Wachsende?</p>
<p>Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es den meisten Erzgebirgern schwer f&#228;llt, sich damit zu identifizieren. Und das soll ja eigentlich ein solches Logo bewirken, oder?</p>
<p>Ach ja, bitte dieses neue Erzgebirge-Logo nicht mit denen von Bautzener Senf, Kn&#228;ckebrot oder andere vergleichen. Dies sind reine Produktlogos. Zudem gab es diese Produkte bereits, da hat man an die Logos noch gar nicht gedacht. Wie ich an andere Stelle schon mal schrieb: den Bautz&#8217;ner Senf k&#246;nnte man auch ganz gut in einem einfachen Becher verkaufen, vorausgesetzt, es steht Bautz&#8217;ner Senf drauf. Das hat n&#228;mlich nichts mit dem Logo zu tun, dass dieser gekauft wird, sondern mit dem Produkt selbst, welches meiner Meinung nach auch besser ist wie das Logo. Aber das ist dann wohl eher Geschmackssache. <img src='http://www.glueck-auf-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Gotthard B. Schicker</title>
		<link>http://www.glueck-auf-blog.de/2010/01/gedanken-ueber-das-neue-logo-des-erzgebirges-gedacht-gemacht-abgelacht/comment-page-1/#comment-1169</link>
		<dc:creator>Gotthard B. Schicker</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 11:34:12 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist nur zu verst&#228;ndlich, wenn sich Herr Sattler aus betriebswirtschaftlicher Sicht und im Rahmen seiner hier werbewirksam angebrachten Funktionen f&#252;r die wirtschaftliche Seite des Erzgebirges ins Zeug legt. Das ehrt ihn und hat meine Unterst&#252;tzung. Dass er dabei meine wirtschaftlichen Argumente geflissentlich &#252;bersieht und mich zum Traditionalisten auf- oder eher abwerten m&#246;chte, ist dagegen ehrlos von ihm. Mehrfach kann man in meinen Argumenten gegen dieses Logo (und nicht gegen die Wirtschaftsentwicklung im Erzgebirge) feststellen, dass ich immer wieder die Einheit von Tradition u n d Innovation in den Mittelpunkt auch der Entwicklung im Erzgebirge  gestellt habe, dessen Fortschritte ich genau in diesem Zusammenhang auch h&#228;ufig vor Ort seit vielen Jahren nicht nur beobachte, sondern sogar mit gestalten helfe (ob mehr als Herr Sattler, bleibt in diesem Text offen). Ich kann also nicht erkennen, wo meine sachlich und mit zahlreichen Argumenten vorgetragene Kritik an diesem Un-Logo ein tradiertes Bild aus meiner Jugendzeit festschreiben sollte und noch dazu &quot;bissig&quot; verteidigt. Auf meine Argumente gegen das Logo sowie auf die &#252;berwiegende und sehr begr&#252;ndete Ablehnung seitens der Mehrheit der Erzgebirger geht Herr Sattler so gut wie nicht ein. Statt dessen bem&#252;ht er belehrende Versatzst&#252;cke aus der Mottenkiste eines allgemeinen PR, die keineswegs zielgruppenorientiert sind. W&#228;hren sie das, g&#228;be es nicht diese totale Ablehnung dieser undemokratischen Logo-Verpassung. Auch auf die Fragen zum Zustandekommen, der Auftragsvergabe und Finanzierung dieses Logos schweigt man. Es hat also wenig Zweck, sich weiterhin auf einer betriebswirtschaftlichen Verst&#228;ndigungsebene mit &quot;vision&#228;rem Botschaftscharakter&quot; zu bewegen, wenn die Voraussetzungen und offensichtlich auch der Wille zu einer Erkenntnis des Gesamtprozesses von Wirtschaft, Tradition, Psychologie und &#196;sthetik fehlt oder ein solches Denken abgelehnt wird (wenn Sie schon meine Texte nicht richtig lesen, dann nehmen Sie doch wenigstens die &#246;ffentliche und auch die ver&#246;ffentlichte Meinung zu diesem Thema zur Kenntnis, werter Herr Sattler!). In einem solchen Falle kann ich mich nur dem Verhalten der gro&#223;en &quot;Zielgruppe&quot; im Erzgebirge freudig anschlie&#223;en und dieses Logo ignorieren. Denn auch ohne dieses verungl&#252;ckte Produkt werden sich die Erzgebirger und ihre Region - auch gemeinsam mit ihren Menschen ohne Arbeit und Ausbildung - weiter innovativ u n d traditionell sowie voller Elan und wunderbaren Visionen gegen alle Skeptiker entwickeln... Was sollten sie denn sonst den ganzen Tag tun?!
In diesem Sinne rufe ich allen Erzgebirgern (und auch den Erzgebirglern) oberhalb von Chemnitz ein herzliches und auch gern polemisches G l &#252; c k a u f zu!

Gotthard B. Schicker</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nur zu verst&#228;ndlich, wenn sich Herr Sattler aus betriebswirtschaftlicher Sicht und im Rahmen seiner hier werbewirksam angebrachten Funktionen f&#252;r die wirtschaftliche Seite des Erzgebirges ins Zeug legt. Das ehrt ihn und hat meine Unterst&#252;tzung. Dass er dabei meine wirtschaftlichen Argumente geflissentlich &#252;bersieht und mich zum Traditionalisten auf- oder eher abwerten m&#246;chte, ist dagegen ehrlos von ihm. Mehrfach kann man in meinen Argumenten gegen dieses Logo (und nicht gegen die Wirtschaftsentwicklung im Erzgebirge) feststellen, dass ich immer wieder die Einheit von Tradition u n d Innovation in den Mittelpunkt auch der Entwicklung im Erzgebirge  gestellt habe, dessen Fortschritte ich genau in diesem Zusammenhang auch h&#228;ufig vor Ort seit vielen Jahren nicht nur beobachte, sondern sogar mit gestalten helfe (ob mehr als Herr Sattler, bleibt in diesem Text offen). Ich kann also nicht erkennen, wo meine sachlich und mit zahlreichen Argumenten vorgetragene Kritik an diesem Un-Logo ein tradiertes Bild aus meiner Jugendzeit festschreiben sollte und noch dazu &#8220;bissig&#8221; verteidigt. Auf meine Argumente gegen das Logo sowie auf die &#252;berwiegende und sehr begr&#252;ndete Ablehnung seitens der Mehrheit der Erzgebirger geht Herr Sattler so gut wie nicht ein. Statt dessen bem&#252;ht er belehrende Versatzst&#252;cke aus der Mottenkiste eines allgemeinen PR, die keineswegs zielgruppenorientiert sind. W&#228;hren sie das, g&#228;be es nicht diese totale Ablehnung dieser undemokratischen Logo-Verpassung. Auch auf die Fragen zum Zustandekommen, der Auftragsvergabe und Finanzierung dieses Logos schweigt man. Es hat also wenig Zweck, sich weiterhin auf einer betriebswirtschaftlichen Verst&#228;ndigungsebene mit &#8220;vision&#228;rem Botschaftscharakter&#8221; zu bewegen, wenn die Voraussetzungen und offensichtlich auch der Wille zu einer Erkenntnis des Gesamtprozesses von Wirtschaft, Tradition, Psychologie und &#196;sthetik fehlt oder ein solches Denken abgelehnt wird (wenn Sie schon meine Texte nicht richtig lesen, dann nehmen Sie doch wenigstens die &#246;ffentliche und auch die ver&#246;ffentlichte Meinung zu diesem Thema zur Kenntnis, werter Herr Sattler!). In einem solchen Falle kann ich mich nur dem Verhalten der gro&#223;en &#8220;Zielgruppe&#8221; im Erzgebirge freudig anschlie&#223;en und dieses Logo ignorieren. Denn auch ohne dieses verungl&#252;ckte Produkt werden sich die Erzgebirger und ihre Region &#8211; auch gemeinsam mit ihren Menschen ohne Arbeit und Ausbildung &#8211; weiter innovativ u n d traditionell sowie voller Elan und wunderbaren Visionen gegen alle Skeptiker entwickeln&#8230; Was sollten sie denn sonst den ganzen Tag tun?!<br />
In diesem Sinne rufe ich allen Erzgebirgern (und auch den Erzgebirglern) oberhalb von Chemnitz ein herzliches und auch gern polemisches G l &#252; c k a u f zu!</p>
<p>Gotthard B. Schicker</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg Sattler</title>
		<link>http://www.glueck-auf-blog.de/2010/01/gedanken-ueber-das-neue-logo-des-erzgebirges-gedacht-gemacht-abgelacht/comment-page-1/#comment-1168</link>
		<dc:creator>Jörg Sattler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 18:23:28 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das Erzgebirge hat sich ver&#228;ndert. Es ist eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen Mitteldeutschlands geworden. Die Anzahl der Unternehmer in der Region ist so hoch wie kaum anderswo. Sie denken und machen. Vielleicht in es ein Indiz f&#252;r den sich vollzogenen Wandel, wenn Herr Prof. Schicker, bissig das traditionelle Bild verteidigt welches er aus seiner Jugendzeit, in der er im Erzgebirge vor 50 Jahren lebte, abgespeichert hat. Das Erzgebirge hat sich entwickelt, die Menschen haben sich entwickelt. Und so werden Aufmerksame auch die Vision hinter der Wort- und Bildmarke entdecken. Eine Vision die Zukunft gestaltet weil sie auf Traditionen basiert, nicht an ihnen festklebt. 

&#220;ber das Erzgebirge wird diskutiert – das empfinde ich genau so positiv wie Herr Pfefferkorn. Nun dr&#252;cke ich den Gestaltern im Erzgebirge fest die Daumen, dass deren Botschafterkonzept aufgeht. Mit dem Blick auf das Ziel und einer Akzeptanz moderner, zielgruppenorientierter Ansprache werden sich auch sprachliche und gestalterische Skeptiker von dem erzgebirgischen Elan anstecken lassen!

J&#246;rg Sattler
Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Institut f&#252;r Zukunftskommunikation
Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Verlag Wirtschaftsjournal</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das Erzgebirge hat sich ver&#228;ndert. Es ist eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen Mitteldeutschlands geworden. Die Anzahl der Unternehmer in der Region ist so hoch wie kaum anderswo. Sie denken und machen. Vielleicht in es ein Indiz f&#252;r den sich vollzogenen Wandel, wenn Herr Prof. Schicker, bissig das traditionelle Bild verteidigt welches er aus seiner Jugendzeit, in der er im Erzgebirge vor 50 Jahren lebte, abgespeichert hat. Das Erzgebirge hat sich entwickelt, die Menschen haben sich entwickelt. Und so werden Aufmerksame auch die Vision hinter der Wort- und Bildmarke entdecken. Eine Vision die Zukunft gestaltet weil sie auf Traditionen basiert, nicht an ihnen festklebt. </p>
<p>&#220;ber das Erzgebirge wird diskutiert – das empfinde ich genau so positiv wie Herr Pfefferkorn. Nun dr&#252;cke ich den Gestaltern im Erzgebirge fest die Daumen, dass deren Botschafterkonzept aufgeht. Mit dem Blick auf das Ziel und einer Akzeptanz moderner, zielgruppenorientierter Ansprache werden sich auch sprachliche und gestalterische Skeptiker von dem erzgebirgischen Elan anstecken lassen!</p>
<p>J&#246;rg Sattler<br />
Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Institut f&#252;r Zukunftskommunikation<br />
Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Verlag Wirtschaftsjournal</p>
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		<title>Von: Gotthard B. Schicker</title>
		<link>http://www.glueck-auf-blog.de/2010/01/gedanken-ueber-das-neue-logo-des-erzgebirges-gedacht-gemacht-abgelacht/comment-page-1/#comment-1161</link>
		<dc:creator>Gotthard B. Schicker</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 12:25:22 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Pfefferkorn fordert uns in seiner obigen Gegenargumentation auf, weiter s o &#252;ber das Erzgebirge zu sprechen. Warum eigentlich so und nicht endlich anders? Au&#223;erdem war – nicht erst bei Goethe – am Anfang die Tat vor dem Wort! Reden allein n&#252;tzt demnach nichts, wenn nicht auch entschiedene Handlungen folgen. Und dass davor gedacht werden muss, bevor man etwas Gemachtes pr&#228;sentieren kann, versteht sich von selbst. R&#228;umen wir also mit ein paar Unbedachtheiten auf, die hier vom Leiter der Chemnitzer Werbeagentur in seinen Abwehrregationen gegen begr&#252;ndete andere Meinungen gerechtfertigt werden sollen:

1.Ein Logo ist niemals nur „Geschmackssache“(auch nicht in der Werbung), wie hier behauptet wird. Es ist vielmehr die sinngebende Verbindung von Form und Inhalt. Allein das Wort Logo impliziert „Lehre“, „Sinn“ - nicht nur im Griechischen. Erwarte wird von einem Logo jene Unverwechselbarkeit, die das Image eines Unternehmens, eine Produktes oder – wie in unserem Falle - einer ganzen Region einpr&#228;gsam vermittelt, also nicht zuletzt einen starken Verweischarakter in sich tr&#228;gt und repr&#228;sentiert. Und da Herr Pfefferkorn auch noch mit dem Claim-Begriff argumentiert, so soll festgestellt bleiben, dass dieses hier verwendete Wort stellvertretend f&#252;r den alten „Slogan“ bei der Form-Inhalt-Repr&#228;sentation - auch eines regionalen Copyright Identity (CI) - insbesondere den Inhalt verst&#228;rkt. Mit dem Claim wird ein zentrales Versprechen kommuniziert, eine Vision auf der Grundlage eines so genannten Alleinstellungsmerkmals formuliert. Wenn wir nun diese Theorie an der von der Agentur gelieferten Praxis messen, so kann man diese Arbeit nur als v&#246;llig daneben gelandet bezeichnen: „Gedacht. Gemacht.“ - sind zudem auch noch retrospektive Vokabeln, die nicht das Vorausdenken und das derzeitige und k&#252;nftige Handeln als Vision haben, sondern bereits Abgeschlossenes (Gedachtes), Verewigtes (Gemachtes) beschreiben. Nichts also von Aufbruchstimmung einer Industrieregion, sondern eher die ungewollte Reflexion des Erzgebirges in seinem Ist-Zustand, ohne Entwickungsperspektive ?!– zumindest nicht in diesem Logo mit seinem Claim. G&#228;nzlich unprofessionell ist allerdings die Tatsache, dass Herr Pfefferkorn tats&#228;chlich den bedauernswerten Versuch unternimmt, sein Logo der staunenden und kopfsch&#252;ttelnden Erzgebirgs-Gemeinde zu erkl&#228;ren. Ein Logo, das nicht f&#252;r sich selbst sprechen kann, verdient eigentlich nicht diesen sch&#246;nen und geistreichen Namen. Die Macher dieses Produktes w&#252;rden bei jeder PR-Pr&#252;fung durchgefallen sein, - au&#223;er nat&#252;rlich bei Bautz´ner Senf, Kn&#228;ckebrot und B&#228;rlauchbutter...
2.Leider ist Herr Pfefferkorn nicht auf die zahlreichen ablehnenden, sarkastischen, heiteren – letztlich aber vernichtenden Lesermeinungen in den &#246;rtlichen Medien eingegangen, sondern verschanzt sich lediglich hinter ein paar wenigen Zustimmungen, deren Motive daf&#252;r m&#246;glicherweise auf Unwissenheit, Naivit&#228;t oder Gleichg&#252;ltigkeit beruhen, falls sich nicht eigene merkantile oder lobbyistische Interessen dahinter verbergen. Wir k&#246;nnen getrost davon ausgehen, dass etwa 90% der Bev&#246;lkerung des Erzgebirges eine solche PR-Arbeit f&#252;r das Erzgebirge ablehnen, weil sie nicht nur von falschen Voraussetzungen ausgeht und somit das Image dieses Gebietes falsch widerspiegelt, sondern auch deshalb, weil die Erzgebirger, also die Protagonisten dieser Region, in die demokratische Entscheidungsfindung bei einer solch wichtigen Angelegenheit nicht mit einbezogen wurden. Diese selbstherrliche Entscheidung hat die Erzgebirger tief getroffen, weil man ihnen die Identifikation mit dieser Form der Darstellung ihrer Region, besch&#228;digen wollte – was nat&#252;rlich durch ein solches daneben liegendes Logo nicht erreicht werden kann – aber auch der Versuch wird „bestraft“.
3.Herr Pfefferkorn erkl&#228;rt, dass den verantwortlichen Entscheidungstr&#228;gern mehrere Logo-Varianten vorgelegen haben. Er sagt uns allerdings nicht, wer denn die Mitbewerber von anderen Agenturen waren. Offenbar kamen diese Varianten alle aus seinem Hause, so dass sich die Verantwortlichen lediglich f&#252;r das kleinere &#220;bel entscheiden konnten und das l&#228;cherliche, nichtssagende aber sicherlich gut bezahlte Logo (bei allen hilflosen Interpretationsversuchen seitens der Agentur) nun gut finden m&#252;ssen. Man kann aber davon ausgehen, dass dieses Logo kaum Verwendung finden wird und man den Rat geben sollte, unbedingt noch einmal mehrere Agenturen (mindesten drei bei einer korrekten Auftragsvergabe!) bitten m&#252;sste, entweder ein wirkliches sinnbezogenes Logo zu entwickeln, bzw. bei dem bereits eingef&#252;hrten und weithin akzeptierten Logo/Caim „Echt Erzgebirge“ zu verharren... Bei diesem Logo ist keine Austauschbarkeit m&#246;glich, weil hier alle wesentlichen Fach-Kriterien, wie sie &#252;brigens meine PR-Studenten bereits im 2. Studienjahr verinnerlicht haben, recht gut erf&#252;llt sind. Und wer w&#252;nschte es sich nicht, dass die Wirtschaft im Erzgebirge weiteren – oder erst mal &#252;berhaupt – Aufschwung erlebt? Als echter Erzgebirger kann ich dem nur herzergreifend zustimmen. Aber niemals wird die Wirtschaft als erzgebirgisches Markenzeichen das Image dieser Region bestimmen, so dass ein derartiges Logo gerechtfertigt w&#228;re (eine durchgreifende Renaissance der Posamentenindustrie ist ja wohl nicht in Sicht! Oder? Und all die anderen Gewerke gibt es in anderen Regionen ebenfalls!). 
4.Das Erzgebirge wird beides bleiben und werden: Eine in Deutschland einmalige, besondere und typische, weil traditionsreiche Gegend (Beispiele hierf&#252;r er&#252;brigen sich), gest&#252;tzt auf seine Industrie- und Handelsentwicklung. Die Haupteinnahmequelle zum Erhalt der Region und zur Verbesserung der Lebensweise ihrer Einwohner wird mittel- und langfristig der Tourismus in seinen verschiedenen, in den hier m&#246;glichen und noch l&#228;ngst nicht ausgesch&#246;pfter Varianten sein. Daf&#252;r muss man sich nicht sch&#228;men, bekanntlich leben davon ganze Staaten auf dieser Welt – und mitunter gar nicht so schlecht. Deshalb sollten sowohl die geistigen (denken – nicht „gedacht“) als auch die materiellen Potentiale und Reserven (machen – nicht „gemacht“) in die Tourismus-“Industrie“ des Erzgebirges intensivst investierte werden. In diesem Zusammenklang wird diese Region &#252;berleben und vielleicht eines Tages wieder erbl&#252;hen k&#246;nnen, daf&#252;r braucht es allerdings etwas geistvolleres in Form und Inhalt als dieses Nicht-Logo, damit das Image dieser gescheiten Region nicht durch m&#246;glicherweise merkantile und lobbyistische Schnellsch&#252;sse besch&#228;digt wird. Reden wir also nicht nur s o („Gedacht.Gemacht.“) weiter &#252;ber das echte Erzgebirge, sondern denken und handeln wir endlich gemeinsam und zukunftsorientiert f&#252;r unsere traditionsreiche Heimat...!

Gelickauf!!
Gotthard B. Schicker</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Pfefferkorn fordert uns in seiner obigen Gegenargumentation auf, weiter s o &#252;ber das Erzgebirge zu sprechen. Warum eigentlich so und nicht endlich anders? Au&#223;erdem war – nicht erst bei Goethe – am Anfang die Tat vor dem Wort! Reden allein n&#252;tzt demnach nichts, wenn nicht auch entschiedene Handlungen folgen. Und dass davor gedacht werden muss, bevor man etwas Gemachtes pr&#228;sentieren kann, versteht sich von selbst. R&#228;umen wir also mit ein paar Unbedachtheiten auf, die hier vom Leiter der Chemnitzer Werbeagentur in seinen Abwehrregationen gegen begr&#252;ndete andere Meinungen gerechtfertigt werden sollen:</p>
<p>1.Ein Logo ist niemals nur „Geschmackssache“(auch nicht in der Werbung), wie hier behauptet wird. Es ist vielmehr die sinngebende Verbindung von Form und Inhalt. Allein das Wort Logo impliziert „Lehre“, „Sinn“ &#8211; nicht nur im Griechischen. Erwarte wird von einem Logo jene Unverwechselbarkeit, die das Image eines Unternehmens, eine Produktes oder – wie in unserem Falle &#8211; einer ganzen Region einpr&#228;gsam vermittelt, also nicht zuletzt einen starken Verweischarakter in sich tr&#228;gt und repr&#228;sentiert. Und da Herr Pfefferkorn auch noch mit dem Claim-Begriff argumentiert, so soll festgestellt bleiben, dass dieses hier verwendete Wort stellvertretend f&#252;r den alten „Slogan“ bei der Form-Inhalt-Repr&#228;sentation &#8211; auch eines regionalen Copyright Identity (CI) &#8211; insbesondere den Inhalt verst&#228;rkt. Mit dem Claim wird ein zentrales Versprechen kommuniziert, eine Vision auf der Grundlage eines so genannten Alleinstellungsmerkmals formuliert. Wenn wir nun diese Theorie an der von der Agentur gelieferten Praxis messen, so kann man diese Arbeit nur als v&#246;llig daneben gelandet bezeichnen: „Gedacht. Gemacht.“ &#8211; sind zudem auch noch retrospektive Vokabeln, die nicht das Vorausdenken und das derzeitige und k&#252;nftige Handeln als Vision haben, sondern bereits Abgeschlossenes (Gedachtes), Verewigtes (Gemachtes) beschreiben. Nichts also von Aufbruchstimmung einer Industrieregion, sondern eher die ungewollte Reflexion des Erzgebirges in seinem Ist-Zustand, ohne Entwickungsperspektive ?!– zumindest nicht in diesem Logo mit seinem Claim. G&#228;nzlich unprofessionell ist allerdings die Tatsache, dass Herr Pfefferkorn tats&#228;chlich den bedauernswerten Versuch unternimmt, sein Logo der staunenden und kopfsch&#252;ttelnden Erzgebirgs-Gemeinde zu erkl&#228;ren. Ein Logo, das nicht f&#252;r sich selbst sprechen kann, verdient eigentlich nicht diesen sch&#246;nen und geistreichen Namen. Die Macher dieses Produktes w&#252;rden bei jeder PR-Pr&#252;fung durchgefallen sein, &#8211; au&#223;er nat&#252;rlich bei Bautz´ner Senf, Kn&#228;ckebrot und B&#228;rlauchbutter&#8230;<br />
2.Leider ist Herr Pfefferkorn nicht auf die zahlreichen ablehnenden, sarkastischen, heiteren – letztlich aber vernichtenden Lesermeinungen in den &#246;rtlichen Medien eingegangen, sondern verschanzt sich lediglich hinter ein paar wenigen Zustimmungen, deren Motive daf&#252;r m&#246;glicherweise auf Unwissenheit, Naivit&#228;t oder Gleichg&#252;ltigkeit beruhen, falls sich nicht eigene merkantile oder lobbyistische Interessen dahinter verbergen. Wir k&#246;nnen getrost davon ausgehen, dass etwa 90% der Bev&#246;lkerung des Erzgebirges eine solche PR-Arbeit f&#252;r das Erzgebirge ablehnen, weil sie nicht nur von falschen Voraussetzungen ausgeht und somit das Image dieses Gebietes falsch widerspiegelt, sondern auch deshalb, weil die Erzgebirger, also die Protagonisten dieser Region, in die demokratische Entscheidungsfindung bei einer solch wichtigen Angelegenheit nicht mit einbezogen wurden. Diese selbstherrliche Entscheidung hat die Erzgebirger tief getroffen, weil man ihnen die Identifikation mit dieser Form der Darstellung ihrer Region, besch&#228;digen wollte – was nat&#252;rlich durch ein solches daneben liegendes Logo nicht erreicht werden kann – aber auch der Versuch wird „bestraft“.<br />
3.Herr Pfefferkorn erkl&#228;rt, dass den verantwortlichen Entscheidungstr&#228;gern mehrere Logo-Varianten vorgelegen haben. Er sagt uns allerdings nicht, wer denn die Mitbewerber von anderen Agenturen waren. Offenbar kamen diese Varianten alle aus seinem Hause, so dass sich die Verantwortlichen lediglich f&#252;r das kleinere &#220;bel entscheiden konnten und das l&#228;cherliche, nichtssagende aber sicherlich gut bezahlte Logo (bei allen hilflosen Interpretationsversuchen seitens der Agentur) nun gut finden m&#252;ssen. Man kann aber davon ausgehen, dass dieses Logo kaum Verwendung finden wird und man den Rat geben sollte, unbedingt noch einmal mehrere Agenturen (mindesten drei bei einer korrekten Auftragsvergabe!) bitten m&#252;sste, entweder ein wirkliches sinnbezogenes Logo zu entwickeln, bzw. bei dem bereits eingef&#252;hrten und weithin akzeptierten Logo/Caim „Echt Erzgebirge“ zu verharren&#8230; Bei diesem Logo ist keine Austauschbarkeit m&#246;glich, weil hier alle wesentlichen Fach-Kriterien, wie sie &#252;brigens meine PR-Studenten bereits im 2. Studienjahr verinnerlicht haben, recht gut erf&#252;llt sind. Und wer w&#252;nschte es sich nicht, dass die Wirtschaft im Erzgebirge weiteren – oder erst mal &#252;berhaupt – Aufschwung erlebt? Als echter Erzgebirger kann ich dem nur herzergreifend zustimmen. Aber niemals wird die Wirtschaft als erzgebirgisches Markenzeichen das Image dieser Region bestimmen, so dass ein derartiges Logo gerechtfertigt w&#228;re (eine durchgreifende Renaissance der Posamentenindustrie ist ja wohl nicht in Sicht! Oder? Und all die anderen Gewerke gibt es in anderen Regionen ebenfalls!).<br />
4.Das Erzgebirge wird beides bleiben und werden: Eine in Deutschland einmalige, besondere und typische, weil traditionsreiche Gegend (Beispiele hierf&#252;r er&#252;brigen sich), gest&#252;tzt auf seine Industrie- und Handelsentwicklung. Die Haupteinnahmequelle zum Erhalt der Region und zur Verbesserung der Lebensweise ihrer Einwohner wird mittel- und langfristig der Tourismus in seinen verschiedenen, in den hier m&#246;glichen und noch l&#228;ngst nicht ausgesch&#246;pfter Varianten sein. Daf&#252;r muss man sich nicht sch&#228;men, bekanntlich leben davon ganze Staaten auf dieser Welt – und mitunter gar nicht so schlecht. Deshalb sollten sowohl die geistigen (denken – nicht „gedacht“) als auch die materiellen Potentiale und Reserven (machen – nicht „gemacht“) in die Tourismus-“Industrie“ des Erzgebirges intensivst investierte werden. In diesem Zusammenklang wird diese Region &#252;berleben und vielleicht eines Tages wieder erbl&#252;hen k&#246;nnen, daf&#252;r braucht es allerdings etwas geistvolleres in Form und Inhalt als dieses Nicht-Logo, damit das Image dieser gescheiten Region nicht durch m&#246;glicherweise merkantile und lobbyistische Schnellsch&#252;sse besch&#228;digt wird. Reden wir also nicht nur s o („Gedacht.Gemacht.“) weiter &#252;ber das echte Erzgebirge, sondern denken und handeln wir endlich gemeinsam und zukunftsorientiert f&#252;r unsere traditionsreiche Heimat&#8230;!</p>
<p>Gelickauf!!<br />
Gotthard B. Schicker</p>
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		<title>Von: Thomas Pfefferkorn</title>
		<link>http://www.glueck-auf-blog.de/2010/01/gedanken-ueber-das-neue-logo-des-erzgebirges-gedacht-gemacht-abgelacht/comment-page-1/#comment-1159</link>
		<dc:creator>Thomas Pfefferkorn</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:05:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.glueck-auf-blog.de/?p=4243#comment-1159</guid>
		<description>&#220;bers Erzgebirge wird gesprochen – weiter so!

Als Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der zebra Werbeagentur in Chemnitz schlie&#223;e ich mich der Diskussion &#252;ber das neue Erscheinungsbild des Erzgebirges gerne an. Schlie&#223;lich sind wir die Agentur, die Logo und Claim im Auftrag des Regionalmanagement Erzgebirge entwickelt haben. 

Zun&#228;chst freut es mich, dass &#252;ber das Logo so lebhaft diskutiert wird. Und ich kann durchaus nachvollziehen, dass die Beurteilung in einigen Beitr&#228;gen negativ ausf&#228;llt. Werbung ist und bleibt eben oftmals Geschmacksache. Umso mehr freut es mich, dass wir auch viel positive Resonanz bekommen haben.

Neben subjektiven Meinungen gibt es auch objektive Fakten, die bei der Beurteilung des Logos und des Claims herangezogen werden sollten. Zum Beispiel, dass das Erzgebirge die gr&#246;&#223;te Industriedichte in Sachsen hat. Oder dass im Erzgebirge Spitzenleistungen im Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik und Automobilteile erbracht werden. Und die Tatsache, dass das in den entscheidenden Wirtschaftskreisen schlichtweg nicht bekannt ist. All das verlangte nach einem neuen, modernen und klaren Erscheinungsbild. Unter dieser Pr&#228;misse haben wir in unserer Agentur sehr viele Logos ausgearbeitet, kontrovers diskutiert und schlie&#223;lich dem Regionalmanagement Erzgebirge unsere zahlreichen Favoriten zur Auswahl pr&#228;sentiert. Dass man dort das jetzige Logo ausgew&#228;hlt hat, k&#246;nnen wir nur voll unterst&#252;tzen. Denn es ist ein erster Schritt zu zeigen: Das Erzgebirge kann mehr als nur Weihnachten. 

Das Erzgebirge ist vielmehr eine aufstrebende Wirtschaftsregion – das symbolisiert die noch oben f&#252;hrende Schwinge im Logo. Der Berg steht f&#252;r die markante Mittelgebirgslandschaft, f&#252;r eine lebenswerte Region. Der Punkt f&#252;hrt das Ganze schlie&#223;lich zu einem l&#228;chelnden Gesicht zusammen, angelehnt an den Smiley als internationales Kommunikationszeichen. Er steht f&#252;r die Freundlichkeit und den Ideenreichtum der Erzgebirger.

Wir beabsichtigen mit unserem Entwurf nicht, die &#252;ber Jahrhunderte gewachsene Kultur im Erzgebirge unter den Tisch zu kehren und gegen ein neues, wirtschaftsfreundliches Image auszutauschen. Es geht vielmehr darum, Wirtschaftsverantwortlichen au&#223;erhalb des Erzgebirges zu zeigen, dass in dieser Region viel mehr an positiver Energie steckt. Das soll auch der Claim „Gedacht. Gemacht.“ zum Ausdruck bringen. Schlie&#223;lich war das Erzgebirge schon immer eine Region von Machern. Von Menschen, die immer wieder vor dem Nichts standen und sich dennoch eine neue Zukunft aufgebaut haben. Mit cleveren Ideen und tatkr&#228;ftigem Anpacken. Eine Befragung in erzgebirgischen Unternehmen zeigte, dass es besonders die qualifizierte Ausbildung, die positive Einstellung zur Arbeit und die „Macher-Mentalit&#228;t“ sind, die die Menschen im Erzgebirge auszeichnen. Das ist ein gro&#223;er Wert in Wirtschaftskreisen, den es zu kommunizieren gilt.

Warum eine Chemnitzer Agentur dies tun soll? Mal abgesehen von unseren Referenzen – auch in unserer Agentur arbeiten Menschen aus dem Erzgebirge. Unser f&#252;r die Grafik verantwortlicher Gesch&#228;ftsf&#252;hrer stammt aus Aue, ich selbst aus Eibenstock. Wir sind im Erzgebirge aufgewachsen und haben dort immer noch Familie und Freunde. Wir kennen die Region und ihre Menschen. Es ist unsere Heimat. Und die wollen wir noch st&#228;rker machen. 

In vielen Reaktionen wurde die Kampagne „Wir k&#246;nnen alles. Au&#223;er Hochdeutsch.“ des Landes Baden-W&#252;rttemberg als positives Beispiel genannt. Unbestritten ist dieser Auftritt die Messlatte f&#252;r alle anderen L&#228;nder- und Regionenkampagnen. Doch was viele vergessen: Als die Kampagne vor &#252;ber zehn Jahren eingef&#252;hrt wurde, liefen viele dagegen Sturm. Manchmal brauchen gute Ideen eben etwas Zeit. 

Und zum Thema Austauschbarkeit: „Wir k&#246;nnen alles. Au&#223;er Hochdeutsch.“ wurde urspr&#252;nglich gar nicht f&#252;r Baden-W&#252;rttemberg, sondern f&#252;r ein anderes Bundesland erdacht. Dort lehnte man die Idee aber ab. Welches Bundesland das war? Sachsen. 

Gl&#252;ck auf!

Thomas Pfefferkorn
Gesch&#228;ftsf&#252;hrer zebra Werbeagentur GmbH, Chemnitz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;bers Erzgebirge wird gesprochen – weiter so!</p>
<p>Als Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der zebra Werbeagentur in Chemnitz schlie&#223;e ich mich der Diskussion &#252;ber das neue Erscheinungsbild des Erzgebirges gerne an. Schlie&#223;lich sind wir die Agentur, die Logo und Claim im Auftrag des Regionalmanagement Erzgebirge entwickelt haben. </p>
<p>Zun&#228;chst freut es mich, dass &#252;ber das Logo so lebhaft diskutiert wird. Und ich kann durchaus nachvollziehen, dass die Beurteilung in einigen Beitr&#228;gen negativ ausf&#228;llt. Werbung ist und bleibt eben oftmals Geschmacksache. Umso mehr freut es mich, dass wir auch viel positive Resonanz bekommen haben.</p>
<p>Neben subjektiven Meinungen gibt es auch objektive Fakten, die bei der Beurteilung des Logos und des Claims herangezogen werden sollten. Zum Beispiel, dass das Erzgebirge die gr&#246;&#223;te Industriedichte in Sachsen hat. Oder dass im Erzgebirge Spitzenleistungen im Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik und Automobilteile erbracht werden. Und die Tatsache, dass das in den entscheidenden Wirtschaftskreisen schlichtweg nicht bekannt ist. All das verlangte nach einem neuen, modernen und klaren Erscheinungsbild. Unter dieser Pr&#228;misse haben wir in unserer Agentur sehr viele Logos ausgearbeitet, kontrovers diskutiert und schlie&#223;lich dem Regionalmanagement Erzgebirge unsere zahlreichen Favoriten zur Auswahl pr&#228;sentiert. Dass man dort das jetzige Logo ausgew&#228;hlt hat, k&#246;nnen wir nur voll unterst&#252;tzen. Denn es ist ein erster Schritt zu zeigen: Das Erzgebirge kann mehr als nur Weihnachten. </p>
<p>Das Erzgebirge ist vielmehr eine aufstrebende Wirtschaftsregion – das symbolisiert die noch oben f&#252;hrende Schwinge im Logo. Der Berg steht f&#252;r die markante Mittelgebirgslandschaft, f&#252;r eine lebenswerte Region. Der Punkt f&#252;hrt das Ganze schlie&#223;lich zu einem l&#228;chelnden Gesicht zusammen, angelehnt an den Smiley als internationales Kommunikationszeichen. Er steht f&#252;r die Freundlichkeit und den Ideenreichtum der Erzgebirger.</p>
<p>Wir beabsichtigen mit unserem Entwurf nicht, die &#252;ber Jahrhunderte gewachsene Kultur im Erzgebirge unter den Tisch zu kehren und gegen ein neues, wirtschaftsfreundliches Image auszutauschen. Es geht vielmehr darum, Wirtschaftsverantwortlichen au&#223;erhalb des Erzgebirges zu zeigen, dass in dieser Region viel mehr an positiver Energie steckt. Das soll auch der Claim „Gedacht. Gemacht.“ zum Ausdruck bringen. Schlie&#223;lich war das Erzgebirge schon immer eine Region von Machern. Von Menschen, die immer wieder vor dem Nichts standen und sich dennoch eine neue Zukunft aufgebaut haben. Mit cleveren Ideen und tatkr&#228;ftigem Anpacken. Eine Befragung in erzgebirgischen Unternehmen zeigte, dass es besonders die qualifizierte Ausbildung, die positive Einstellung zur Arbeit und die „Macher-Mentalit&#228;t“ sind, die die Menschen im Erzgebirge auszeichnen. Das ist ein gro&#223;er Wert in Wirtschaftskreisen, den es zu kommunizieren gilt.</p>
<p>Warum eine Chemnitzer Agentur dies tun soll? Mal abgesehen von unseren Referenzen – auch in unserer Agentur arbeiten Menschen aus dem Erzgebirge. Unser f&#252;r die Grafik verantwortlicher Gesch&#228;ftsf&#252;hrer stammt aus Aue, ich selbst aus Eibenstock. Wir sind im Erzgebirge aufgewachsen und haben dort immer noch Familie und Freunde. Wir kennen die Region und ihre Menschen. Es ist unsere Heimat. Und die wollen wir noch st&#228;rker machen. </p>
<p>In vielen Reaktionen wurde die Kampagne „Wir k&#246;nnen alles. Au&#223;er Hochdeutsch.“ des Landes Baden-W&#252;rttemberg als positives Beispiel genannt. Unbestritten ist dieser Auftritt die Messlatte f&#252;r alle anderen L&#228;nder- und Regionenkampagnen. Doch was viele vergessen: Als die Kampagne vor &#252;ber zehn Jahren eingef&#252;hrt wurde, liefen viele dagegen Sturm. Manchmal brauchen gute Ideen eben etwas Zeit. </p>
<p>Und zum Thema Austauschbarkeit: „Wir k&#246;nnen alles. Au&#223;er Hochdeutsch.“ wurde urspr&#252;nglich gar nicht f&#252;r Baden-W&#252;rttemberg, sondern f&#252;r ein anderes Bundesland erdacht. Dort lehnte man die Idee aber ab. Welches Bundesland das war? Sachsen. </p>
<p>Gl&#252;ck auf!</p>
<p>Thomas Pfefferkorn<br />
Gesch&#228;ftsf&#252;hrer zebra Werbeagentur GmbH, Chemnitz</p>
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		<title>Von: René Goldschadt</title>
		<link>http://www.glueck-auf-blog.de/2010/01/gedanken-ueber-das-neue-logo-des-erzgebirges-gedacht-gemacht-abgelacht/comment-page-1/#comment-1155</link>
		<dc:creator>René Goldschadt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 19:43:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.glueck-auf-blog.de/?p=4243#comment-1155</guid>
		<description>&quot;B&#252;geleisen&quot;, &quot;verhinnerter Schlietenfahrer&quot; habe ich schon geh&#246;rt, es wird weitere Bezeichnungen geben. Internetportale wie Mister Wong oder Spreadshirt haben Ihre Leser gefragt. Haben von Nutzern der Portale Entw&#252;rfe &#246;ffentlich einreichen lassen. Im Kreise der Nutzer wurde diskutiert und gewertet und am Ende gemeinsam entschieden. Ich bin mir sicher, &#228;hnliches h&#228;tte auch hier passieren k&#246;nnen. Erik Schulze aus Oberwiesenthal betreut auf Facebook die Seite ERZEGBIRGE --&gt; http://www.facebook.com/home.php?src=fftb#/photo.php?pid=3086320&amp;id=128975769442&amp;comments - da gibt es reichlich Diskussion zum Thema.
Der Beitrag unseres Gastautors Prof. Gotthard Schicker kann da weitere Denkanst&#246;&#223;e geben.
Ich hoffe ja die Diskussion geht weiter und bewirkt ein Mehr bei der Einbeziehung, insbesondere der j&#252;ngeren Generation per Internet in diese Prozesse. Letztlich wird sie es sein, die auch mit diesem Logo leben werden wird - Und was viel wichtiger ist, dieals Botschafter unserer Region in alle Welt fahren und von uns hier berichten und einladen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;B&#252;geleisen&#8221;, &#8220;verhinnerter Schlietenfahrer&#8221; habe ich schon geh&#246;rt, es wird weitere Bezeichnungen geben. Internetportale wie Mister Wong oder Spreadshirt haben Ihre Leser gefragt. Haben von Nutzern der Portale Entw&#252;rfe &#246;ffentlich einreichen lassen. Im Kreise der Nutzer wurde diskutiert und gewertet und am Ende gemeinsam entschieden. Ich bin mir sicher, &#228;hnliches h&#228;tte auch hier passieren k&#246;nnen. Erik Schulze aus Oberwiesenthal betreut auf Facebook die Seite ERZEGBIRGE &#8211;> <a href="http://www.facebook.com/home.php?src=fftb#/photo.php?pid=3086320&#038;id=128975769442&#038;comments" rel="nofollow" class="liexternal">http://www.facebook.com/home.php?src=fftb#/photo.php?pid=3086320&#038;id=128975769442&#038;comments</a> &#8211; da gibt es reichlich Diskussion zum Thema.<br />
Der Beitrag unseres Gastautors Prof. Gotthard Schicker kann da weitere Denkanst&#246;&#223;e geben.<br />
Ich hoffe ja die Diskussion geht weiter und bewirkt ein Mehr bei der Einbeziehung, insbesondere der j&#252;ngeren Generation per Internet in diese Prozesse. Letztlich wird sie es sein, die auch mit diesem Logo leben werden wird &#8211; Und was viel wichtiger ist, dieals Botschafter unserer Region in alle Welt fahren und von uns hier berichten und einladen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Jacobi</title>
		<link>http://www.glueck-auf-blog.de/2010/01/gedanken-ueber-das-neue-logo-des-erzgebirges-gedacht-gemacht-abgelacht/comment-page-1/#comment-1153</link>
		<dc:creator>Thomas Jacobi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 16:30:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.glueck-auf-blog.de/?p=4243#comment-1153</guid>
		<description>Ja, da haben wir es wieder von den Nicht-Erzgebirgern aus Chemnitz pr&#228;sentiert bekommen: die Erzgebirger sind nicht in der Lage, ein einfaches Logo selbst zu entwickeln.
Aber davon mal abgesehen, was sich das Regionalmanagement Erzgebirge, vertreten durch die Wirtschaftsf&#246;rderung Erzgebirge GmbH dabei &quot;gedacht&quot; hat, solch ein Logo &#252;berhaupt zuzulassen, bleibt deren Geheimnis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, da haben wir es wieder von den Nicht-Erzgebirgern aus Chemnitz pr&#228;sentiert bekommen: die Erzgebirger sind nicht in der Lage, ein einfaches Logo selbst zu entwickeln.<br />
Aber davon mal abgesehen, was sich das Regionalmanagement Erzgebirge, vertreten durch die Wirtschaftsf&#246;rderung Erzgebirge GmbH dabei &#8220;gedacht&#8221; hat, solch ein Logo &#252;berhaupt zuzulassen, bleibt deren Geheimnis.</p>
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