Monatsarchiv für April 2010

Apr 30 2010

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René Goldschadt

Gemeinsam feiern statt sinnlos feuern

Abgelegt unter Annaberg-Buchholz

Hexenfeuer im Erzgebirge

Hexenfeuer im Erzgebirge

Unter diesem Motto laden auch in diesem Jahr Feuerwehren, Ortschaftsräte und Stadt, der Jugendclub Frohnau und der Heimatverein Kleinrückerswalde dazu ein, an zentraler Stelle die  Traditionsfeuer am 30. April abzubrennen. In fröhlicher Runde soll der Abend begangen werden. Gleichzeitig wird damit die Zahl privater Feuer minimiert – ein Beitrag für Sicherheit und Umweltschutz.

In jedem Stadtteil ist ein zentraler Standort für Höhenfeuer ausgewiesen, der von den jeweiligen Ortsfeuerwehren überwacht wird. In Annaberg ist das der Kätplatz, in Buchholz der gewohnte Platz am Dörfler Weg, in Frohnau die „Krönung“, in Geyersdorf und Cunersdorf der Sportplatz und in
Kleinrückerswalde der Platz hinter dem DISKA-Markt.

Im übrigen Stadtgebiet sind ausschließlich genehmigte Lagerfeuer in einer maximalen Ausdehnung von 5 qm (Durchmesser max. 2,5 m) bzw.
genehmigungsfreie Koch- und Grillfeuer auf einer Fläche von 40 x 40 cm erlaubt. Stadt und Feuerwehren überwachen die Einhaltung dieser Regelung und der Auflagen im jeweiligen Genehmigungsbescheid.

Generell darf bei solchen Feuern die Nachbarschaft oder die Allgemeinheit nicht gefährdet oder belästigt werden. Das Verbrennen von Abfällen ist
grundsätzlich verboten. Als Brennmaterial darf nur gut abgelagertes, trockenes und naturbelassenes Holz (Mindestdurchmesser 2 cm) zum Einsatz kommen.

Der Mindestabstand des Feuers zum Wald muss mindestens 100 m, zu Bäumen, zu Gebäuden, Stromleitungen und brennbaren Stoffen mindestens 10 m betragen.
Zuwiderhandlungen können als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis 1.000,00 Euro bzw. bei Gefährdung als Straftat geahndet werden. Nicht zuletzt muss das Feuer mindestens von zwei leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 18 Jahre überwacht werden.
Geeignete Löschmittel bzw. Löschgeräte sind bereitzuhalten. Der Verbrennungsplatz darf erst verlassen werden, wenn Feuer und Glut
vollständig erloschen sind.

Matthias Förster
Pressestelle

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Apr 26 2010

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Thomas Jacobi

Es geht los…

Kinder, wie die Zeit vergeht.
Es kommt bald die 490. Annaberger Kät.

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Apr 24 2010

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Thomas Jacobi

Es ist noch was los im Erzgebirge

Sonnenschein, strahlend blauer Himmel und gute 15 Grad – beste Voraussetzungen für eine Radtour durch das Erzgebirge. Das habe ich mir als Glück-Auf-Blogger für euch angetan: knappe 120 Kilometer und jede Menge Spaß unterwegs. Aber auch viel Interessantes.

So wird derzeit am Hotel Panorama in Oberwiesenthal ein Pavillon mit Ausstellung über die Vogelwelt des Erzgebirges und die Geschichte des Vogelfangs für die Eröffnung am 01. Mai 2010 vorbereitet. Das, was ich bereits sehen konnte, lässt auf einen interessanten und spannenden Rundgang hoffen.

Weiter ging es dann über den Berg nach Raschau zum Bikestore von Sven Mehner. Dort war ein tolles Programm anlässlich der Saisoneröffnung der Biker und Radler im Gange. Eine Hausmesse war genauso Anziehungspunkt wie die Attraktionen vor der “Ladentür”. Morgen geht dieses Fest weiter. Ab 10.00 Uhr startet eine Familientour zum Bikertreff nach Ehrenzipfel und wieder zurück. Das Wetter soll sich ja wieder von seiner schönsten Seite zeigen.

Nach diesem Zwischenstopp ging es weiter nach Stollberg. Dort wird vom 30. April bis 02. Mai das Walkteichfest stattfinden. Das kann ich jedem empfehlen, vor allem für Familien immer wieder ein Anziehungspunkt. Wir waren auch schon bei einem solchen und waren begeistert.

Ein paar Kilometer weiter am Greifenbachstauweiher war schon reger Betrieb. Doch bis auf paar Enten traute sich niemand ins Wasser und ich hatte keine Klamotten zum Wechseln mit. :-)

Also machte ich mich auf die letzten Meter und legte in Tannenberg nocmal eine Vollbremsung hin. Grund: Da schaute mich doch von einem Strommast so ein Vogel an und schien sich lustig darüber zu machen, wie wir uns so fortbewegen. Ein Bild durfte ich machen, dann schwebte er locker den Berg hoch, welchen ich letztlich nach knapp 120 Kilometer gar nicht mehr merkte. Wahrscheinlich heißt der auch deshalb Krankenhausberg. :-)

Am Ende dieses aber dennoch wunderschönen Tages brannten mir die Beine so wie die Abendsonne. Bilder dieser Tour sind in der nachfolgenden Galerie.

Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010Radtour 24.04.2010

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Apr 15 2010

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René Goldschadt

BIKERSAISON 2010 wird eröffnet

Bikersaison 2010 wird eröffnet

Bikersaison 2010 wird eröffnet

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Apr 13 2010

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Thomas Jacobi

Historische Wegeverbindung in Annaberg-Buchholz saniert

PRESSEMITTEILUNG:

Historische Wegeverbindung in Annaberg-Buchholz saniert

Eine historische Wegeverbindung in Annaberg-Buchholz zeigt sich im neuen Gewand.
Über einen Zeitraum von drei Jahren ist durch die Stadt der Benkertberg rekonstruiert worden. Er führt an der Peripherie der Annaberger Altstadt von der Wilischstraße über die Rathenaustraße und die
Pestalozzistraße bis hinauf zur Kleinrückerswalder Straße.
Umfangreiche Sanierungsarbeiten sind dabei realisiert worden. Der Untergrund wurde verfestigt, marode Stützmauern erneuert sowie Treppen instand gesetzt.
Zwischen der Lebenshilfe Annaberg e.V.
(auf der Wilischstraße/Anmerkung von Th. Jacobi) und der Rufemo Gmbh (auf der Kleinrückerswalder Straße/Anmerkung von Th. Jacobi) eröffnen sich nun ganz neue Ausblicke in die Stadt und das Erzgebirge. An vielen Stellen führt der romantische Weg durch parkähnliches Gelände. Ingesamt ist die Trasse eine wirkliche städtebauliche Bereicherung.
Wesentliches Ziel der Baumaßnahmen war es, eine kurze autofreie Wegeverbindung für Annaberger und Kleinrückerswalder Bürger und ihre Gäste wieder zu beleben.

Der Name Benkertberg erinnert an die Autorin des Heilig-Ohmd-Liedes, Amalie von Elterlein, geborene Benkert. Ihr Lied „Heit is dr Heilge Ohmd ihr Leit“ stellt heute das längste Weihnachtslied der Welt dar.

im Auftrag Matthias Förster – Pressestelle

BenkertbergBenkertbergBenkertbergBenkertbergBenkertbergBenkertbergBenkertbergBenkertbergBenkertbergstraßeBenkertbergstraßeBenkertbergstraße

Fotos copyright by Thomas Jacobi
:
Nun, da es das Wetter zuließ, machte ich mich einmal auf dem Weg. Ich war schon überrascht, wie gut sich dieser Fußweg jetzt präsentiert, der jahrelang dem Verfall preisgegeben und gesperrt war. Auch die historische Treppe wurde wieder hergerichtet. Einzigst die Benkertbergstraße (weshalb hat man dieses kleine Stück, welches das Wort Straße nun wirklich nicht verdient, als Straße benannt?) müsste noch in Ordnung gebracht werden. Aber da geht es vielen Straßen in Annaberg so.

Apropos Straßensanierung: Hierzu gibt es folgende Pressemitteilung:
Am Montag, dem 12. April beginnen auf den kommunalen Straßen der Stadt Annaberg-Buchholz planmäßige Sanierungsarbeiten. Es handelt sich dabei um die jährliche Beseitigung der Winterschäden. Auch in diesem Jahr soll dabei am bewährtem Konzept der Vorjahre festgehalten werden, Straßen nicht nur punktuell, sondern flächenhaft zu sanieren.
Um die Arbeiten zügig voran zu bringen, sind zwei separate Lose ausgeschrieben worden.
Im Rahmen der punktuellen Straßeninstandsetzung werden zunächst große Schadstellen beseitigt. Die übrigen Straßen werden quartierweise saniert.
Mit der flächenhaften Instandsetzung wird am 14. April an der Parkstraße begonnen. Diese Straße weist besonders hohen Sanierungsbedarf auf.
Die im Vorjahr begonnenen Bauarbeiten werden dabei fortgesetzt.
Insgesamt hat die Stadt für punktuelle Straßenreparaturen 50.000 €, für flächenhafte Straßenreparaturen 70.000 € in den Haushalt 2010 eingestellt.
Voraussichtlich am 15. Juni 2010 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Halte- und Parkverbote, die in diesem Zusammenhang ausgewiesen sind, müssen unbedingt beachtet werden. Nur so ist ein zügiger und ungestörter Bauablauf möglich.

im Auftrag Matthias Förster – Pressestelle

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Apr 01 2010

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Thomas Jacobi

Sensationsfund im Annaberger Stadtarchiv

Es war die Meldung des Tages und kein Aprilscherz:
“PRESSEMITTEILUNG

Sensation: Annaberger Stadtrechtsurkunde von 1497 entdeckt
Verschollen geglaubtes Dokument nach 72 Jahren zurück

Die Nachricht ist eine Sensation. Vor wenigen Tagen wurde im Archiv der Stadt Annaberg-Buchholz ein Schriftstück mit Siegel entdeckt, das zu den wertvollsten Dokumenten in ganz Sachsen zählt. Sofort durchgeführte Recherchen und Prüfungen ergaben:
Es handelt sich um das Original jener Urkunde, mit der Herzog Georg der Bärtige der „Neuen Stadt am Schreckenberg“ das Stadtrecht verlieh.
Darin werden der neugegründeten Kommune selbstständige Verwaltung und Rechtssprechung, Wege- und Marktrecht, Zoll- und Geleitsfreiheit, Brot-, Fleisch- und Salzmärkte, Mahlrecht sowie eine eigene Waage verliehen. Das Dokument bildete die rechtliche Basis für die Entwicklung der neu gegründeten Stadt.

Nach 72 Jahren tauchte das verschollen geglaubte Dokument vor wenigen Tagen wieder auf. Inzwischen ist es wieder am richtigen Platz ordnungsgemäß archiviert.
Während einer planmäßigen Revision öffnete ein Mitarbeiter ein Behältnis, das mit „Erbzins 1497“ beschriftet war. Darin fanden sich jedoch keine Zinslisten, sondern die Annaberger Stadtrechtsurkunde vom 28. Oktober 1497. Bisher war ihr Verbleib unbekannt.
Die letzten beiden Schreiben zu dem Dokument stammen aus dem Jahr 1938. Im Schreiben der Stadt Annaberg wird dem Heimatwerk Sachsen die Übersendung der Stadtrechtsurkunde angekündigt. Das wertvolle Dokument sollte dabei im Rahmen einer Ausstellung gezeigt werden. Im Antwortschreiben aus Dresden wird die Ankunft des Dokuments bestätigt.

Die Stadt vermutet, dass das Dokument in den Wirren des 2. Weltkrieges zurück gegeben wurde. Aufgrund dessen, dass in dieser Zeit zum Teil keine Fachkräfte im Archiv beschäftigt waren, ist die Stadtrechtsurkunde aller Wahrscheinlichkeit nach falsch interpretiert und nicht korrekt archiviert worden.

Stadtrechtsurkunde – Grundlage für boomhafte Stadtentwicklung

Die Verleihung von Stadtrechten an die „Neue Stadt am Schreckenberg“ war die logische Folge einer Entwicklung, die im 13. Jahrhundert begann und sich am Ende des 15. Jahrhunderts deutlich beschleunigte.
Bereits vor rund 800 Jahren begann die erste Besiedlung des Gebietes am Pöhlberg. Bauern aus Franken gründeten in den Seitentälern der Flüsse Sehma und Pöhla die Dörfer Cunersdorf, Frohnau, Kleinrückerswalde und Geyersdorf.
Im 15. Jahrhundert entwickelte sich ein neuer Wirtschaftszweig. Aus dem Jahr 1469 gibt es Hinweise über erste bergbauliche Aktivitäten am Osthang des Pöhlberges. Der eigentliche Aufschwung der Region folgte etwa zwanzig Jahre später.

Am 28. Oktober 1491 entdeckte der Frohnauer Bergmann Caspar Nietzel einen Silbergang am Fuße des Schreckenberges. In der Folge setzte ein großes „Berggeschrei“ ein, das sich nur mit dem Ruf „Gold am Klondike-River“ vergleichen lässt. Die Nachricht vom Silbersegen verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Tausende Bürger kamen in die Region, um im Erzgebirge ihr Glück zu finden.
Am 21. September 1496 beschloss eine Kommission, die „Neue Stadt am Schreckenberg“ zu gründen. Sie war im Auftrag des Herzogs unterwegs und legte fest, an welchen Stellen Stadtmauer, Markt und Kirche errichtet werden sollten. Wenige Monate später standen die ersten Häuser. Die Verleihung von Stadtrechten im Jahr 1497 stellte die Entwicklung des neuen Gemeinwesens auf eine sichere rechtliche Basis.

Die folgenden Jahren bescherten der Stadt einen kometenhaften Aufstieg. Innerhalb weniger Jahre entstanden Häuser, Straßen und Stadtmauer. Von 1499 bis 1525 wurde die monumentale St. Annenkirche errichtet. Heute stellt sie die größte spätgotische Hallenkirche Sachsens dar.

Innerhalb des 16. Jahrhunderts entstanden über 900 Gruben. Das Jahr 1537 brachte die größte Ausbeute. Allein im Himmlisch-Heer/Dorothea-Stolln fand man dabei 9,2 t Reinsilber.
Der Bergbau bedingte viele andere Gewerbe. Im Zusammenhang mit den Aufbau der Stadt und der gewaltigen St. Annenkirche siedelten sich zahlreiche Handwerker an. Allein im 16. Jahrhundert gründeten sich Innungen in 33 verschiedenen Handwerken. Viel auswärtiges Kapital floss in die Stadt. Geschäftsbeziehungen, aber auch familiäre Bindungen entwickelten sich zu den großen Handelsstädten im Süden und Westen sowie zu Fürstenhäusern.

Renommierte Künstler betätigten sich bei Ausgestaltung der St. Annenkirche und des Annaberger Franziskanerklosters. Gelehrte, wie der Rechenmeister Adam Ries, fanden große Betätigungsfelder als Privatlehrer und Bergbaubeamte.
Der Zuzug hielt über Jahrzehnte an. Nach nur 30 Jahren war Annaberg nach Freiberg die zweitgrößte Stadt Sachsens.
Die benachbarte Siedlung, St. Katharinenberg im Buchenholz, gelegen im ernestinischen Sachsen, erhielt 1501 von Kurfürst Friedrich dem Weisen Stadtrechte.

im Auftrag Matthias Förster – Pressestelle”

Wappen Georg des BärtigenAnnaberger Stadtrechtsurkunde von 1497Annaberger Stadtrechtsurkunde von 1497Annaberger Stadtrechtsurkunde von 1497Annaberger Stadtrechtsurkunde von 1497Annaberger Stadtrechtsurkunde von 1497Annaberger Stadtrechtsurkunde von 1497Annaberger Stadtrechtsurkunde von 1497Annaberger Stadtrechtsurkunde von 1497Annaberger Stadtrechtsurkunde von 1497Annaberger Stadtrechtsurkunde von 1497Annaberger Stadtrechtsurkunde von 1497Annaberger Stadtrechtsurkunde von 1497Annaberger Stadtrechtsurkunde von 1497Annaberger Stadtrechtsurkunde von 1497


Auch wir, die wir den Glückauf-Blog betreiben, bekamen eine Einladung, diesem Höhepunkt in der Geschichte unserer Großen Kreisstadt als Medienvertreter beizuwohnen. Es war beeindruckend, zu sehen, wie gut erhalten dieses Papier, welches so viel Geschichte bedeutet, erhalten ist. Noch beeindruckender, dass Herr Thomas Möckel, ein Mitarbeiter, der durch eine Fortbildungsmaßnahme im Stadtarchiv eine Beschäftigung fand, dieses wertvolle Dokument bei einer Revision in einer ebenso gut erhaltenen Pappschachtel fand.

Eine Frage, welche wohl alle interessiert, konnte allerdings noch nicht beantwortet werden:
Wo und wann kann die Öffentlichkeit dieses wertvolle Stück einmal bestaunen?

Auch wenn es noch keine Antwort gab, bin ich mir sicher, dass dies irgendwann einmal der Fall sein wird. Zunächst allerdings wird diese Annaberger Stadtrechtsurkunde wieder sicher im Annaberger Stadtarchiv verwahrt, in der Hoffnung, dass diese beim nächsten Mal dann schneller auffindbar ist.

Für die Interessenten, welche den Text gern wüßten, der in dieser Urkunde geschrieben steht, hier eine PDF-Datei mit der transliterierten Fassung des Originaltextes: Transliterierte Fassung des Originaltextes der Annaberger Stadtgründungsurkunde
:

(Videolink)
Fotos und Video copyright by Thomas Jacobi

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