Nov 30 2010
Annaberger Weihnachtsmarkt – ein Märchenland
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(Videolink)
Text, Fotos und Video: Thomas Jacobi
Nov 30 2010
Text, Fotos und Video: Thomas Jacobi
Nov 28 2010
Die Burg Scharfenstein ist eine unserer Lieblingsburgen. Nicht zu groß und recht gemütlich schmiegt sie sich in das Zschopautal bei Scharfenstein. In den letzten Jahren hat sich die Burg einen Namen als Märchenburg gemacht und in der Weihnachtszeit werden die Adventswochenenden zumWeihnachtserlebnis für Jung und Alt. So sind wir heute bei bestem Wetter nach Scharfenstein gefahren um zum wiederholten Male diese Burg zu genießen. Das uns da der Stülpner Karl in voller Ausrüstung begegnet ist nichts ungewöhnliches mehr, wir grüßen einander wie alte Bekannte. Wir kennen uns aus vorangegangenen Besuchen.
Der gemütliche Burghof lädt wie immer mit nur wenigen Weihnachtsbuden zum Verweilen ein und bringt den Stresslevel gegen den Nullpunkt. Sehr angenehm. Es ist alles an Weihnachtlichem da, was auf so einen Mini-Weihnachts-Markt gehört. Leckeres aus dem Rauch, Stollen vom Bäcker und Mandel aus der Mandelbrennerei. Bratwurst und Linsensuppe und der Glühwein – perfekt. Ein Stern hoch über dem Burghof, eine gemütliche Weihnachtspyramide, sie grüßt schon beim Betreten des Burgaufganges künden vom bevorstehenden Weihnachtsfest. Wer dem Verkaufs-Kommerz der großen Märkte entkommen will, oder diese meiden möchte, wird auf der Burg Scharfenstein bestens bedient.
Foto: Ines Döhling – Video: René Goldschadt
Das Spielzeugmuseeum und die anderen Einrichtungen haben wir in den vergangenen Jahren bereits alle schon gesehen, deshalb war es heuer unser Sinn – etwas Schickes zu basteln. Gedacht – und losgemacht. In der Bastelstube der Burg warten jede Menge kleiner und kleinster Teile um mit Leim zu Größerem erhoben zu werden. Ein Räucherhäuschen und eine gestaltetes Minifenster zum Aufhängen sollte es werden. Es wurde so. Große Tische, Pinsel, Farben ohne Ende, Föne zum trocknen der Farben, Hammer, Papier und Scheren, alles was das Herz begehrt. Neben uns die Familie hat unter anderem einen Schneemann mit doppelt gleicher Bemalung und damit auch mit zwei Nasen kreiert. Basteln ist eine heitere Angelegenheit und es ist unglaublich mit welcher Fantasie die Kinder am Machen sind.
Da wir schon vor dem Mittag an unterwegs waren, konnten wir dann genau zur besten Nachmittags-Adventszeit das erste Lichtlein entzünden und den selbstgebackenen Stollen anschneiden. Aber das ist schon wieder eine neue Geschichte.
Aus aktuellem Anlass haben wir unser Weihnachtsbuch hervorgekramt und mal wieder die Strophen des alten und immer wieder schönen Gedichtes in die Erinnerung zurück geholt.
Advent, Advent
Advent, Advent, die erste Kerze brennt.
Die Weihnachtszeit beginnt.
Advent, Advent, die erste Kerze brennt.
Der Nikolaus kommt bestimmt.Advent, Advent,die zweite Kerze brennt,
Das Haus ist voll Tannenduft.
Advent, Advent, die zweite Kerze brennt.
es liegt was in der Luft.Advent, Advent, die dritte Kerze brennt.
nun ist es nicht mehr weit.
Advent, Advent, die dritte Kerze brennt.
Macht euch schon bereit.Advent, Advent, die vierte Kerze brennt.
Die Päckchen sind gepackt.
Advent, Advent, die vierte Kerze brennt.
Bald ist Heilig´Nacht.Advent, Advent, die fünfte Kerze brennt.
Doch das ist einerlei.
Denn wenn für dich die fünfte Kerze brennt,
ist Weihnachten vorbei.
Nov 27 2010
Ausstellung “Gottfried Rothe in Familie” ab 26. November im Erzgebirgsmuseum Annaberg-Buchholz
Am 26. November diesen Jahres eröffnete Oberbürgermeisterin Barbara Klepsch im Erzgebirgsmuseum Annaberg-Buchholz eine neue Ausstellung. Unter dem Titel “Gottfried Rothe in Familie” sind verschiedene szenische Darstellungen zu sehen. Wer dabei jedoch eine klassische Weihnachtsaustellung erwartet, wird sich nicht bestätigt finden. Gottfried Rothe stellt seine Figuren aus, mit denen er schon jahrelang zusammenlebt. Sie bilden für ihn eine Familie. Als Sammlung im ursprünglichen Sinn möchte er sie nicht bezeichnet wissen. Bei einer solchen, so Rothe, sei der Sammler bestrebt, diese zu komplettieren. Das trifft auf die Figurenfamilie des Künstlers nicht zu. Sie wird nie vollständig sein. Er findet oder kauft Dinge, reißt sie aus ihrem gedachten Gefüge und bringt sie mit anderen Gegenständen in einen neuen Zusammenhang. Rothe legt dabei kein Augenmerk auf den Stil der Figuren, ihren Preis, das Material oder ihren Hersteller.
Ist es seiner Meinung nach ästhetisch und wertvoll, entsteht ein neues Werk. Oftmals lässt er sich von den Figuren und Szenen inspirieren. Die daraus entsprungenen Zeichnungen und Gemälde sind ebenfalls Teil der Installationen. Es ist dem Künstler ein Anliegen, dass man Dinge wertschätzt, auch wenn kein mehrstelliger Geldbetrag dahinter steht. Was dem Einzelnen wertvoll ist, legt jeder für sich selbst fest. Ein geschnitzter Bergmann oder ein Stock aus dem Wald, beides kann für einen Menschen mehr oder weniger von Bedeutung sein. Rothe spricht davon, dass etwas Selbstgemachtes unbezahlbar sei. Der Besucher wird deshalb keine Preisschilder in der Ausstellung finden. Rothe ist überzeugt, dass man mit den Figuren leben muss, wenn man sie für sich entdeckt hat. Er hat nicht
die Absicht, sie zu verkaufen. Gerne vergleicht er den Besuch der Ausstellung mit dem Besuch in seiner Stube. Zu Hause käme er sich vor wie sein eigener Museumsdirektor, sagt der Künstler. Dadurch gibt er eine Menge über sich preis. Der Betrachter soll sich durch die Werke ein Bild von ihm machen können. Außerdem will der ehemalige Kunsterzieher das Erzgebirge in ein neues Licht rücken. Zitat: “Wir sind nicht nur ein Volk von Schnitzern und Bergmännern”. Allerdings weist er als Erzgebirger darauf hin, seine Wurzeln zu ehren und diese keinesfalls zu vergessen. Für Rothe ist es aber von Bedeutung, die neue, moderne Kultur des Erzgebirges in die Kunst einzubeziehen. Der Begriff “Volkskunst” sei sonst sinnentfremdet. Seine Ausstellung soll das lebendige Erzgebirge abbilden. Die liebevoll
zusammengestellten Szenenbilder in Kombination mit der Kunst von Gottfried Rothe sind tiefgründig und nicht auf den ersten Blick zu durchschauen.
Bis zum 27. Februar 2011 sind die einzigartigen Darstellungen in 18 Vitrinen im Erzgebirgsmuseum ausgestellt. Ein Besuch ist in jedem Fall lohnenswert.
Im Auftrag Daniel Roscher – Auszubildender, derzeit tätig in der Pressestelle der Stadt Annaberg-Buchholz
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(Videolink)
Foto und Video: Thomas Jacobi
Nov 27 2010
Text, Fotos und Video: Thomas Jacobi
Nov 26 2010
Heute um 13.00 Uhr trafen sich Bürgermeister Heinz Fischer (Thermalbad Wiesenbad) und Oberbürgermeisterin Barbara Klepsch (Annaberg-Buchholz) im Repräsentationszimmer des Annaberger Rathauses in feierlicher Form, um zwei Zweckvereinbarungen zu unterzeichnen.
Die Zweckvereinbarungen beinhalten die Ausdehnung des Standesamtsbezirkes Annaberg-Buchholz auf das Gebiet der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad per 1. Januar 2010. Zum gleichen Termin übernimmt die Stadt Annaberg-Buchholz auch Aufgaben der Meldebehörde gemäß § 2 des Sächsischen Meldegesetzes sowie Aufgaben der Personalausweis- und Passbehörde gemäß § 1 des Gesetzes zur Ausführung des Pass- und Personalausweisgesetzes im Freistaat Sachsen.
In den Zweckvereinbarungen sind Rechte und Pflichten sowie Rechtsfolgen, die sich aus der Aufgabenübertragung ergeben, detailliert geregelt.
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(Videolink)
Text: Matthias Förster, Pressestelle der Großen Kreisstadt Annaberg-Buchholz
Foto und Video: Thomas Jacobi
Nov 25 2010
Nov 20 2010
Auf dem Markt in Annaberg gehen die Arbeiten zur Vorbereitung des Weihnachtsmarktes 2010 zügig voran. Die Buden stehen und die Anbieter werkeln an allem was zum Wohlfühlen beitragen soll. In einer Woche wird dann die Weihnachtspyramide angeschoben. Dann beginnen die fröhlichen Wochen des Markttreibens.
Heute früh sah es noch so aus
(Videolink)
Video copyright by René Goldschadt
Wir wünschen ein angenehmes Warten auf besinnliche Stunden.