Monatsarchiv für Mai 2011

Mai 27 2011

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Kundenpflege bei den Annaberger Backwaren im Erzgebirge

In guter Tradition bietet Annaberger Backwaren einen reizvollen Einblick in das Backstudio des Erzgebirges.
Wir waren heute mit dem Sohn in den Brotback-Hallen. Natürlich wissen wir das Brot PC-gesteuert durch die Öfen fährt. Jedes Gramm der Rezepturen werden dabei genau berechnet. Nichts kann wirklich daneben gehen. Es kommt am Ende das Brot aus dem Ofen, dessen Daten vorher dem Computer mitgeteilt wurden. Riesige Backeinheiten fahren Rohbrote in den Ofen. Alles fein. Und Knuspriges kommt in den Laden.

Die Chefin des Hauses, Martina Hübner und ihre Mitarbeiter sind ein freundliches und kompetentes Team und keine Frage bleibt unbeantwortet. Und Besucher gab es reichlich. Alle Mitarbeiter sind engagiert und kümmern sich um ihre Kunden und zukünftigen Stamm-Brotler. Kinder in allen Altersklassen waren nicht zu übersehen.

Was lernen wir daraus?
Hole dir deine zukünftigen Kunden rechtzeitig in das Haus.
Das Marketing-Konzept scheint auf zu gehen – ein großer Glückwunsch an das Bäcker-Team.

PS:
Kinder müssten keine, für ihre Altersgruppe gestressten Bäcker-Runden gehen und Maschinen anhimmeln müssen.
Kinder sollten BROT backen. So lange sie wollen.
Das muss der Mittelpunkt ihrer kindlichen Tätigkeit in einer Brotfabrik sein.

Das es dazu Maschinen gibt ist wohl eher sekundär für die Kids.
Die selbst gebackenen Brote sollten am nächsten Tag in die Filialen oder in der Bäckerei zum Abholen bereit liegen.
Unser 7jähriger Kämpfer war dann 20:30 Uhr platt und wir hätten dann noch 45 Minuten warten müssen. Ja, klar, Brot aus backen  kostet eben Zeit ;-)

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Mai 26 2011

Profile Image of Thomas Jacobi

Ausnahmegenehmigung sorgt für Unmut

Abgelegt unter Strassenbau,Verkehr

Der Wagen der OB vor dem Rathaus.

Der Wagen der OB vor dem Rathaus.


Man mag zu der derzeitigen Parkplatzsituation und der Knöllchenpolitik der Stadt Annaberg-Buchholz stehen, wie man will, sie sorgt auf alle Fälle für Gesprächsstoff.
Fakt ist, dass derzeit viel in Annaberg-Buchholz gebaut wird, so u.a. die Tiefgarage und auch der Fleischerplatz. Letzterer diente als Parkplatz für die Mitarbeiter des Rathauses und soll dies wohl auch künftig wieder tun.
Doch was ist das?
Fast täglich steht im Halteverbot ein schwarzer Audi – jener der OB. Nun wäre das ja nicht weiter schlimm, aber:
Wenn irgendwo in Annaberg-Buchholz jemand im Halte- oder Parkverbot steht, dauert es gar nicht lange und ein kleines Zettelchen klemmt hinter dem Scheibenwischer an der Frontscheibe.
So unterhielten sich heute Vormittag in der Nähe des abgestellten Wagens der OB zwei Männer doch relativ lautstark, wie unsensibel bzw. provozierend das Ganze für sie sei. Sie erinnerten sich an einem Theaterbesuch an einem Freitag, bei welchem Kinder und Leute mit Handicap (sie sagten Behinderte) um 10:00 Uhr eine Vorstellung besuchten. Da manches dieser Kinder ins Theater getragen werden musste, parkten die Fahrer auch noch bis hinunter an die Einmündung zur Scheibnerstraße, also vor den ausgewiesenen Parkplätzen und demzufolge im Halteverbot. Und tatsächlich: die Besucher waren gerade im Theater verschwunden, da tauchte auch schon der bekannte Mann des Ordnungsamtes auf und waltete seines Amtes. Ratzfatz wurden Fotos gemacht und die Frontscheibe mit einem Papierchen verziert. Der Besitzer des Wagens kam nach ca. 10 Minuten wieder (da war der Ordnungshüter schon entschwunden) und staunte nicht schlecht, wie teuer urplötzlich der eigentlich kostenfreie Theaterbesuch für ihn war.
Dann nannten sie noch ein zweites Beispiel: Diese Woche am Dienstag früh auf der Wolkensteiner Straße war ein Schild aufgestellt (stand aber schon seit Freitag), dass ab 07:00 Uhr die von unten gesehen rechte Seite zum Halte- bzw. Parkverbot erklärt wurde wegen der Straßenreinigung. Die Kehrmaschine fuhr auch pünktlich durch. Als diese dann vorbei war, stellte sich ein Auto der Sozialstation auf einem der Stellplätze. Punkt 07:10 Uhr kam wieder jener fleißige Mann des Ordnungsamtes und erledigte seine Pflicht.
Angesichts dieses Gespräches konnte ich es mir nicht verkneifen, das Auto der OB im Halteverbot (in diesem Falle genauer im eingeschränkten Halteverbot, was bedeutet, dass das Halten auf der Fahrbahn über 3 Minuten, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen oder zum Be- oder Entladen, verboten ist) einmal abzulichten und diesen Artikel zu verfassen.
Sehr geehrte Frau OB, sollten Sie diesen Artikel lesen, dann nehmen sie ihn sich zu Herzen. Ich weiß, dass Sie eine Sondergenehmigung haben, aber stellen Sie ihr Fahrzeug doch wie alle anderen Mitarbeiter des Rathauses auf einem Parkplatz oder an anderer Stelle ab, wo es für jedermann ersichtlich ist, dass Sie keine Sonder-Sondergenehmigung benötigen. Dass Sie dann ein paar Meter mehr laufen müssen, werden Sie überleben und dient sogar Ihrer Gesundheit. Zumindest aber würden die Bürger der Stadt dies anerkennen und vielleicht etwas weniger auf Sie schimpfen. :-)
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PS: Die vielen Schimpfworte, welche in diesem Dialog zwischen den beiden Männern fielen, habe ich weggelassen.

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Mai 20 2011

Profile Image of Thomas Jacobi

Schutzteich feierlich eingeweiht

Zahlreiche Bürger kamen am Freitag Nachmittag trotz des regnerischen Wetters zur feierlichen Eröffnung des Schutzteiches.
Bereits in der Vorschau wurde über das Wichtigste dieser Veranstaltung geschrieben, so dass ich dies hier nicht alles wiederholen möchte. Dafür lasse ich einmal die Bilder (insgesamt sind es 42) sprechen, zeigen diese doch, dass der Teich bei den Bürgern nach wie vor Interesse weckt.

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Der Park und der Teich sind wieder ein Anziehungspunkt. Es bleibt allen zu wünschen, dass der Teich nicht wieder als illegale Müllkippe genutzt und somit zu einem wirklich attraktiven Naherholungszentrum unserer Stadt wird.
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Mai 19 2011

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Brücke über Markersbach freigegeben

Abgelegt unter Glück-Auf!-BLOG,Verkehr

Panorama Brücken Markersbach

Panorama Brücken Markersbach

Wer es noch nicht mitbekommen haben sollte, da man fast gar nicht mehr damit rechnete:
Die Brücke in Markersbach wurde am Montag für den Verkehr feierlich freigegeben.
Eigentlich sollte dies schon 2007 passieren, aber der Bau verzögerte sich immer wieder (Baubeginn war 2005). Schuld daran sind natürlich nicht die Planer, sondern der Baugrund, auf welchem sie errichtet wurde.
Der wird von alten Bergwerksstollen durchzogen, worin sogar eine ganze Menge Beton verschwunden sein soll. Die Kosten der 320 Meter langen und bis zu 40 Meter hohen Brücke stiegen ebenfalls: statt ursprünglich geplanten 14 kostet(e) sie bis dato 25 Millionen Euro. Ist aber nicht so schlimm, hat ja schließlich der Bund finanziert, der dies alles samt der Verzögerungen auch so akzeptierte und genehmigte.
Zwischenzeitlich gab es auch mal einen Baustopp und hinzu kamen 41 Änderungsanträge. Auch eine Nachprüfung des Vergabeverfahrens zog sich ewig hin. Die gesamte Länge der neu gebauten Ortsumgehung incl. der Brücke beträgt ca. 1,7 Kilometer.

Brücke MarkersbachBrücke MarkersbachBrücke MarkersbachBrücke MarkersbachBrücke MarkersbachBrücke MarkersbachBrücke MarkersbachBrücke MarkersbachBrücke Markersbach


Wie dem auch sei, nun ist sie fertig. Oder doch nicht?
Ich habe sie mir heute mal etwas genauer angeschaut und auch Fotos von ihr gemacht. Was ich hierbei feststellte: es wurde an der Sicherheit gespart. Wenn ich daran denke, wie leicht man über die Plexiglasbegrenzung steigen könnte…
Während ich meine Fotos machte, interessierte es niemanden, was ich da oben so trieb. Dabei ist neben der Brücke auch ein Parkplatz eingerichtet, von wo aus man das ganze Bauwerk und das alte Eisenbahnviadukt einsehen kann (siehe Panoramabild). Bleibt zu hoffen, dass dort noch etwas angebracht wird, was das Überklettern unmöglich macht.

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Mai 16 2011

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Schutzteicheinweihung in Annaberg-Buchholz am 20. Mai 2011

Abgelegt unter Annaberg-Buchholz,Natur

Bürger sind herzlich eingeladen – Vielfältiges Programm

Mit einem vielfältigen Programm wird am Freitag, den 20. Mai 2011 der Schutzteich in Annaberg-Buchholz wieder seiner Bestimmung übergeben.  Ab 15.00 Uhr sind interessierte Bürger ganz herzlich eingeladen, gemeinsam mit den am Bau beteiligten Firmen und der Stadt den Abschluss des ehrgeizigen Bauprojektes zu feiern.
Die Kinder der Kindertagesstätte „Pöhlbergzwerge“ haben eigens für diesen Anlass ein buntes und abwechslungsreiches  Programm vorbereitet. Die Hammer-Disko sorgt für den passenden musikalischen Rahmen. Besonders attraktiv sind die Testfahrten von ferngesteuerten Modellbooten auf dem Schutzteich. Für Action und Spannung sorgt eine spektakuläre Rettungsübung der Stadtfeuerwehr Annaberg-Buchholz. Darüber hinaus planen Mitglieder der Wasserwacht Annaberg e.V. tolle Showeinlagen.
Anlässlich der Schutzteicheinweihung können die Bürger erleben, wie nach langer Zeit wieder Fische in das Gewässer eingesetzt werden. Kinder haben die Chance, vor Ort selbst kleine Schiffe zu bauen und auf dem Schutzteich schwimmen zu lassen oder unter dem Mikroskop die Lebewesen der Unterwasserwelt kennen zu lernen.

Die Sanierung des Schutzteichs wurde durch Mittel aus dem Konjunkturpaket II möglich. Insgesamt hat das Projekt ein finanzielles Volumen von etwa 700.000 €. Die Stadt Annaberg-Buchholz stellte dafür einen 20%igen Eigenanteil zur Verfügung.

Im Mittelpunkt der Arbeiten standen die Entschlammung des Teiches und die umweltgerechte Entsorgung des Schlamms. Darüber hinaus wurden Ufermauern erneuert bzw. rekonstruiert sowie Fontäne und Brunnenstube instand gesetzt.
Sehr positiv auf die Wasserqualität wirkt sich der neue Wasserzulauf aus dem Bärenstolln aus, der durch eine gute Zusammenarbeit mit dem Oberbergamt Freiberg möglich wurde.

Ziel der Stadt Annaberg-Buchholz war es, den Schutzteich zu einem attraktiven Ort für Naherholung und Tourismus, zu einem sauberen und lebendigen Gewässer zu gestalten. Insgesamt hat der Teich eine Wasserfläche von 4.280 qm und 253 m Umfang.
Etwa 10.000 cbm Wasser sind gespeichert. Die Tiefe differiert zwischen 0,10 und 3,80 Metern.

[Aus PM der Stadt Annaberg-Buchholz]
Siehe auch: Sanierung Schutzteich

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Mai 09 2011

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Baustellen überall

Es gibt noch weitere Baustellen neben der Sanierung der St. Annenkirche und der Tiefgarage unter dem Markt. Hier Fotos von den Baustellen Fleischerplatz, Busbahnhof und Geyersdorfer Straße. Wir werden das Geschehen weiter verfolgen. :-)

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Mai 06 2011

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Glocken von St. Annen gehen auf Reisen

Abgelegt unter Glück-Auf!-BLOG

Heute war der große Moment für die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz gekommen. Zahlreiche Schaulustige versammelten sich auf dem Oberen Kirchplatz zwischen der St. Annenkirche und dem Bildungszentrum “Adam Ries”, um einen einmaligen Spektakel beizuwohnen.

Viele Medienvertreter, darunter auch das MDR-Fernsehen, waren vor Ort, um zu berichten. Der Sachsenspiegel wird heute um 19:00 Uhr mit einem Filmbericht auf dieses Ereignis eingehen.

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Im Rahmen der Generalsanierung kulturhistorischer Schätze, welche die Restaurierung der drei großen Glocken umfasst, wurden diese mittels eines 60-Meter-Krans vom Turm herunter gehoben.

Als erste hing Punkt 12:00 Uhr die größte der drei Glocken am Haken, die 2.928 kg schwere und im Durchmesser 1.728 mm große Anna. Es folgte die mittlere Glocke namens Margarete, die bei einem Durchmesser von 1.410 mm stramme 1.566 kg auf die Waage bringt. Als letzte wurde die kleinste Glocke herab gelassen. Mit einem Durchmesser von 1.140 mm bringt sie aber auch noch immerhin 664 kg mit, vor allem aber hat sie einen Doppel-Namen: Peter & Paul.
Alle drei Glocken wurde 1814 in Dresden von Friedrich August Otto gegossen. Sie wurden in gleicher Disposition, aber einen Ganzton höher als das erste historische Geläut von 1511, hergestellt. Neben diesen drei Glocken goss Otto auch die vierte Glocke, die Maria/Häuerglocke, welche in der Kirchturmspitze untergebracht ist und heute zu hären war. Sie ist mit einem Durchmesser von 850 mm und einem Gewicht von 350 kg auch die kleinste.

Neben der Restaurierung der Glocken, welche in Nördlingen in der dort ansässigen Glockenschweißerei durchgeführt wird, soll auch die Sanierung des Turmes inkl. der Erneuerung der Glockenstube, des Tragwerkes und des Glockenstuhles abgeschlossen werden. Hierbei soll der hölzerne Glockenstuhl, wie er bis 1890 vorhanden war, als Vorbild dienen.

Wieder zurück zum Geschehen heute auf dem Oberen Kirchplatz:
Der Kranführer musste schon präzise Arbeit leisten, um dieses Geläut unversehrt auf dem Platz vor der Annenkirche abzustellen, zumal dort ein dichtes Gedränge herrschte.

Auszug aus der Pressemitteilung, welche wir HIER bereits veröffentlichten:
“Das Vorhaben wird durch die Stadt Annaberg-Buchholz im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gefördert.
Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Sparkasse Erzgebirge unterstützen die Wiederherstellung des Geläuts, bei der die Glocken und der Glockenstuhl auf den ursprünglichen Zustand zurückgeführt und damit das Originalklangbild der wertvollen und seltenen Otto-Glocken erreicht werden.
Auch der Förderverein zur Restaurierung des Kirchturmes der St. Annenkirche e.V. unterstützt das ehrgeizige Vorhaben.”

Am 30. September werden die Glocken wieder in Annaberg-Buchholz zurück erwartet. Sie werden bis zum 3. Oktober auf dem Unteren Kirchplatz aufgestellt, bevor sie an diesem wieder ihren Platz im Kirchturm einnehmen werden.
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