Ein ganz suesser Weihnachtsmarkt mit grosser Hinwendung zu den Buerger der Stadt. Als wunderbar habe ich empfunden – es gibt nur Gluehwein- Bratwurstbuden. Keine Warenstaende – super entspannend. Da wir keine Stollberger sind, haben wir beobachten koennen, wie sich soziale Netzwerke in einer anderen Stadt anfuehlen.
Im Ortsteil Geyersdorf wurde heute um 15:00 Uhr die Pyramide angeschoben. Dies allerdings geschah recht unspektakulär, ja fast unbemerkt. Grund: die Ortsgemeinschaft hatte sich in der Turnhalle versammelt und feierte dort den Beginn der Adventszeit mit einem symbolischen Pyramidenanschieben. Dazu gab es Glühwein und Kinderpunsch, selbst gebackenen Kuchen und Stollen, aber auch deftige Bratwurst. Zudem wurde vor Ort der Backofen reichlich bestückt. Auch hier hatten die Kinder reichlich Spaß beim Zubereiten und Ausstechen der Teigplätzchen.
Besonders die Kinder dürften sich über dieses kleine Fest gefreut haben, erschien doch der Weihnachtsmann nicht allein, um ihnen Geschenke zu überreichen. Danach sorgten noch “De Hutzenbossen” für Stimmung.
2008 wuchs die Idee – 2011 steht sie da vor dem Kurhaus. Erstmals in der Dorf- heute Ortsteilgeschichte von Thermalbad Wiesenbad hat der Ort eine Weihnachtspyramide. Zahlreiche gute Geister haben über 1800 Aufbauarbeit geleistet und mit fast 22T Euro ein stabiles Finanzierungsmodell hingelegt. Über 50% der Spendenquittungen kommen aus Wiesenbad selbst – und weitere Spender braucht es, um alles zahlen zu können.
Der Bürgermeister der Gemeinde Herr Heinz Fischer hat eine erzgebirgische Rede der feinen Art geliefert und das große Schmunzeln auf die Gesichter gezaubert – es gibt auch Politiker die den Ton der Menschen sprechen können.
Die Weihnachtspyramide aus Thermalbad Wiesenbad 2011
Die lebenden fünf Figuren der Peremett waren hübsch anzusehen und verkörpern Menschen aus dem Tal der Zschopau. Da ist der Schäfer mit seinen über 500 Lebensjahren, der Bergmaa, die Kurfürstin Sophie (Gemalin des Kurfürsten Christian I.), die Badefrau und die Spinnerin. Die Frauenquote stimmt
Zahlreiches Gemeindevolk und Kurgäste wohnten dem Ereignis bei und waren des Lobes, über ein weitere Schmuckstück in Wiesenbad, voll.
Möge sich diese schöne neue Pyramide im Erzgebirge Runde um Runde und in Frieden drehen.
Nachdem wir in den letzten Jahren immer das Anschieben der Pyramide auf dem Annaberger Weihnachtsmarkt in den Mittelpunkt stellten, haben wir uns in diesem Jahr entschlossen, auch einmal woanders diese Tradition in Bild und Ton festzuhalten. Während René nach Wiesenbad fuhr, spazierte ich nach Kleinrückerswalde.
Kalt genug war es. Auch das Programm war kurz und knackig. Nur eines fehlte irgendwie ganz klar: Schnee.
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Nein, das ist kein Bild aus den Sommermonaten, sondern von heute, Mittwoch, den 23.11.2011.
Bei dieser Aussicht kann man sich gar nicht vorstellen, dass übermorgen der Annaberger Weihnachtsmarkt eröffnet wird. Auch werden noch etliche Pyramiden im Erzgebirge angeschoben. Zumindest ist hierbei nicht mit Schneeverwehungen zu rechnen.