Unser Neujahresspaziergang führte uns heute nach Wolkenstein. Das Auto war schnell auf dem Markt geparkt. Immer wieder fasziniert uns die idyllische Bergstadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern im Zentrum der Stadt. Es gibt nur wenige Fenster, die nicht lichtgeschmückt sind. So ist es ein großartiger Eindruck und Anblick weihnachtlicher Traditionen im Erzgenbirge. Sicher, vor vielen , vielen Jahren, gab es mit Sicherheit weniger Lichter in den Fenstern. Heute haben die Erzgebirger die Möglicjkeit, mit vielen Ideen eeigene Produktionen in die Fenster zu stellen. Zu sehen sind auch sehr viele alte Figuren und Weihnachtsfiguren aus vergangenen Tagen. Von der Burg gibt es herrliche Blicke in das Erzgebirge.
Ich war gestern in den Bergen unterwegs und bin dabei an den Ortspyramiden in Grünhain und Elterlein vorbei gekommen. Und ja, das Wetter war nicht von der feinen Art, aber nicht immer scheint halt die Sonne
Ich hoffe die Pyramiden sind trotzdem zu erkennen in ihrer Größe und Pracht.
Abseits vom großen Trubel des Annaberger Weihnachtsmarktes gibt es noch so etwas wie Adventsstimmung und Besinnlichkeit.
Im Ortsteil Kleinrückerswalde trifft man sich an jedem Adventssonntag um 18:00 Uhr zu gemeinsamen Gesprächen, singt zusammen und hat richtig Spaß bei dieser von den Leuten selbst inszenierten Show. Sie nennen es “Lebendiger Advent”.
Heute nahm ich einmal die Gelegenheit wahr, an einem solchen “Lebendigen Advent” teilzuhaben.
Und tatsächlich, es gibt sie noch, die nachbarschaftliche Freundschaft.
Auch wenn man sich in der Woche selten sieht oder gar nicht so wahr nimmt, bei diesen kleinen Treffen kommt man sich wieder näher, tauscht sich aus. Und so entsteht wieder das Gefühl der Gemeinsamkeit, ist man hier doch nicht allein. Und da kann es draußen noch so kalt sein, den Leuten wird es dennoch warm um’s Herz.
Hinzu kam, dass der Posaunenchor schöne Weihnachtslieder zu Gehör brachte. Außerdem “musste” der neue “Rückerschwaller Song” von seinem Komponisten und Texter Pfarrer Wilfried Warnat höchstselbst – natürlich mit Verstärkung – angestimmt werden. Dieses Lied hat durchaus das gewisse Etwas, um zur Hymne zu werden.
Ja, und natürlich duften Glühwein, Speckfettbemme, Stollen und andere diverse Weihnachtsleckereien nicht fehlen, welche allesamt von den Leuten selbst gemacht und kostenlos verteilt wurden.
Noch ein Grund mehr, miteinander zureden, wollte man doch voneinander wissen, wie das so schmeckt…
Man muss es einmal selbst gesehen haben, wie man aus wenig ganz viel machen kann, wobei man den Aufwand, welcher dahinter steckt, nicht zu sehen bekommt.
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Pünktlich startete heute 13:30 Uhr die traditionelle Große Bergparade auf der Adam-Ries-Straße. Es ging die Wolkensteiner Straße hinunter vorbei an vielen, vielen Gästen sowie einem Podium, von welchem aus prominente Politiker das Geschehen verfolgten. Zu ihnen zählten u.a. der Botschafter der Republik Namibia in der Bundesrepublik Deutschland Herr Nutoni Nujoma, Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath, der Landrat Frank Vogel sowie die Oberbürgermeisterin Barbara Klepsch.
Weiter ging der Marsch über dem Markt vorbei an der Löwen-Apotheke und dem Erzhammer die Buchholzer Straße bis zum Eduard-von-Winterstein-Theater runter. Von da aus ging es wieder zurück bis zur Großen Kirchgasse und diese dann hinauf bis zum Unteren Kirchplatz. Dort fand das Große Bergkonzert statt.
Heute habe ich die Bergparade aufgenommen, im kommenden Jahr werde ich wieder einmal das Bergkonzert vor die Linse nehmen.
Heute besuchten wir das Vogtlandmuseum in Plauen. Wie in jedem Jahr, versuchen die Veranstalter ein neues Motto rund um Weihnachten zu präsentieren. In diesem Jahr geht es um Holzspielzeug aus Seiffen.
Wer gerade in der Nähe ist und dem ganzen Weihnachtstrubel entfliehen will, dem kann ich einen Besuch im Museum nur empfehlen.
Ein ganz suesser Weihnachtsmarkt mit grosser Hinwendung zu den Buerger der Stadt. Als wunderbar habe ich empfunden – es gibt nur Gluehwein- Bratwurstbuden. Keine Warenstaende – super entspannend. Da wir keine Stollberger sind, haben wir beobachten koennen, wie sich soziale Netzwerke in einer anderen Stadt anfuehlen.
Im Ortsteil Geyersdorf wurde heute um 15:00 Uhr die Pyramide angeschoben. Dies allerdings geschah recht unspektakulär, ja fast unbemerkt. Grund: die Ortsgemeinschaft hatte sich in der Turnhalle versammelt und feierte dort den Beginn der Adventszeit mit einem symbolischen Pyramidenanschieben. Dazu gab es Glühwein und Kinderpunsch, selbst gebackenen Kuchen und Stollen, aber auch deftige Bratwurst. Zudem wurde vor Ort der Backofen reichlich bestückt. Auch hier hatten die Kinder reichlich Spaß beim Zubereiten und Ausstechen der Teigplätzchen.
Besonders die Kinder dürften sich über dieses kleine Fest gefreut haben, erschien doch der Weihnachtsmann nicht allein, um ihnen Geschenke zu überreichen. Danach sorgten noch “De Hutzenbossen” für Stimmung.