Archiv für die Kategorie 'Museum'

Mai 23 2010

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Doppel-Jubiläum im Frohnauer Hammer

Kleiner Hinweis zur Galerie: Wer alle 41 Bilder anschauen möchte, hier der direkte Link zur Flickr-Galerie.

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Was für ein Pfingstwochenende! Das Wetter zeigt sich tatsächlich von seiner derzeit besten Seite und die Gäste strömen aus nah und fern ins Erzgebirge.
Ein Anziehungspunkt an diesem Pfingstsonntag war der Frohnauer Hammer. Und er ist es ja nicht nur an diesem Tag. Aber in diesen Tagen gibt es gleich mehrere Gründe, dem Frohnauer Hammer einen Besuch abzustatten und viel Zeit mitzunehmen:
Erstens: Derzeit wird im Hammerwerk an einem großen Tor gearbeitet, welches bis Oktober fertig gestellt sein soll. Grund genug, den Gästen immer die Gelegenheit zu geben, beim Schmieden der Teile den starken Männern über die Schultern zu schauen und auch den kleinen Hammer im Einsatz zu sehen.
Zweitens: Die Gastronomie zog vor 100 Jahren ins Herrenhaus des Frohnauer Hammers ein. Seitdem ist die Gaststätte ein beliebtes Ausflugsziel für immer hungrige Leute. :-)
Drittens: Der derzeitige Inhaber Stephan Feller feiert sein 10-jähriges Jubiläum als Hammerwirt.

Dies alles waren Gründe, mal in Frohnau vorbei zu schauen. Und es hatte sich wirklich gelohnt!
Allein das Schauschmieden ist eine Attraktion. Nicht nur, dass man sieht, wie mit beinahe roher Gewalt ein zärtliches Ornament entsteht, sondern es ist beeindruckend, wie diese alte Technik noch funktioniert.

Aber auch der Hammerwirt hat sich einiges einfallen lassen. So waren heute “De Hutzenbossen” zu Gast. Und auch diese beiden Herren können sich nicht nur sehen, sondern auch hören lassen! Sie sorgten für prächtige Stimmung auf der Terrasse und sogar im gegenüber liegenden Bereich des Frohnauer Hammers kam beim Warten auf die nächste Führung eine tolle Stimmung auf.
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(Videolink)
Fotos und Video copyright by Thomas Jacobi
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Morgen dann gibt es weitere Höhepunkte am Frohnauer Hammer. Ab 14.00 Uhr ist Familiennachmittag angesagt, bei dem vor allem die Kinder auf ihre Kosten kommen werden.

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Mai 10 2010

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Alte Rechenkunst neu präsentiert

Es war ein großer Tag für den Adam-Ries-Bund e.V. und dessen Vorsitzenden Prof. Dr. rer. nat. Rainer Gebhardt.

Der engangierte Verein aus dem Adam-Ries-Museum hatte Presse und Medien zu einem Ereignis geladen, auf welches zu Recht mit Stolz hingewiesen werden kann. Eigentlich waren es gleich deren mehrere.
Wenn auch ein paar Tage her, so gratulierte u.a. die Oberbürgermeisterin Frau Barbara Klepsch Herrn Dr. Gebhardt zu dessen Professur. Er wurde am 1. Mai zum Honorarprofessor für Geschichte der Mathematik an der TU Dresden berufen.

Beginnen wir nun mit den Themen, weshalb auch ich das Adam-Ries-Museum nach langer Zeit einmal wieder besuchte. Und mein erster Eindruck: das neu gestaltete Ries-Museum kann sich sehen lassen.
Der Eingangsbereich wurde komplett umgestaltet und die Farbgebung modern angepasst. Möglicherweise ist sie nicht jedermanns Geschmack, weil manch einem etwas zu dunkel, aber mir hat es gefallen. In diesen Eingangsbereich wurde ein kleiner Shop integriert, in welchem man verschiedenste Dinge zum Thema Adam Ries käuflich erwerben kann. Prof. Dr. Gebhardt nahm sich die Zeit, mir die Umgestaltung auch zu erläutern (siehe Video). Danach ging es eine Etage höher in die Rechenschule, wo die Oberbürgermeisterin gemeinsam mit der Museumsmitarbeiterin Anne Rom zunächst einen Würfel faltete, welcher auch erworben werden kann. Danach dann wurde es richtig interessant.

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Zunächst stellte Prof. Dr. Gebhardt gemeinsam mit Katja Margarethe Mieth, Direktorin der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen, den neuen Museumsführer vor. Dies ist ein attraktiv gestaltetes kleines Büchlein. Da wir aber in einem Zeitalter sind, in welchem die medialen Techniken das Buch zwar nicht ersetzen, aber mehr und mehr auf das Internet gesetzt wird, musste natürlich auch das Adam-Ries-Haus eine neue Webpräsenz erhalten, die seinem Anspruch gerecht wird. Punkt 10:50 Uhr wurde diese neue Webseite von Frau Klepsch und Frau Mieth “scharf” geschaltet.

Aber es heißt ja nicht umsonst Museum. Also musste auch was “Altes” her. Und dies war dem Adam-Ries-Bund e.V. ebenfalls gelungen. Es hatte das “Rechenbuch auff der Linien und mit Ziffern…” von Simon Jacob, Fankfurt, Egendolff 1571 erworben. Dieses erste Rechenbuch von Simon Jacob in der Ausgabe von 1571 bereichert nun die Schatzkammer des Adam-Ries-Museums und komplettiert die Sammlung historischer Rechenbücher.
Adam-Ries-Bund e.v: dazu: Das Buch erschien erstmals 1557 und wurde bis 1613 dreizehmal gedruckt. Die erworbene Ausgabe ist ein Unikat und enthält erstmals ab Blatt 160 ein Visierbüchlein mit dem Zwischentitel “Wie mann off ein jede Eich ein Gemeine Visirruthen auß bewertlichem grund zurichten soll”.

Zum Abschluss dieser Pressekonferenz gab es noch einen kleinen Rundgang durch die Gemäuer sowie ein paar lockere Gespräche sowie für mich die Erkenntnis: mit dem neuen Outfit kann sich das Adam-Ries-Museum sehen lassen und es lohnt auf jeden Fall ein Besuch.
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(Videolink)
Fotos und Video copyright by Thomas Jacobi

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Sep 03 2009

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Tag des offenen Denkmals am 13. September

Turm von St. Katharinen und die St. Annenkirche

Turm von St. Katharinen und die St. Annenkirche - Foto: Thomas Jacobi


PRESSEMITTEILUNG

- Erste Einblicke in die Manufaktur der Träume in Annaberg-Buchholz
- Kaffeeklatsch im ehemaligen Cafe Central zum Tag des offenen Denkmals

Historische Orte des Genusses – dieses Thema steht in diesem Jahr über dem Tag des offenen Denkmals am 13. September. Bundesweit öffnen historische Gebäude, Kirchen und andere Häuser ihre Pforten.
In Annaberg-Buchholz lockt eine ganze Handvoll geschichtsträchtiger Stätten zum Besuch. Genuss wird dabei nicht nur kulinarisch geboten, sondern auch architektonisch und städtebaulich sowie durch besondere Ein- und Ausblicke, die Besucher genießen können.

Neben der Annenkirche im Stadtteil Annaberg und der Katharinenkirche im Stadtteil Buchholz, neben den Türmen der beiden Kirchen und dem Frohnauer Hammer lädt in diesem Jahr erstmals ein Haus ein, das mit seinen kulinarischen Genüssen einst Geschäftsleute aus aller Welt anzog. Die Rede ist vom legendären Cafe Central, gelegen zwischen dem Annaberg-Buchholzer Erzhammer und dem Adam-Ries-Museum. Künftig wird es gemeinsam mit einer Schokoladenmanufaktur in die Manufaktur der Träume – Sammlung Erika Pohl-Ströher integriert. Weiterlesen »

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Dez 30 2008

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Mettenschicht im Frohnauer Hammer

Heute fand ab 18.00 Uhr im Frohnauer Hammer die traditionelle Mettenschicht statt. Zahlreiche Gäste bekamen von der Bergknapp- und Brüderschaft Frohnau einen kleinen Einblick in die Bräuche der Bergleute aus der Zeit des Silberbergbaus im Erzgebirge aufgezeigt. Die Gäste bekamen zudem einen kleinen Aufwärmer (Schnäpschen) sowie Brot mit Leinöl und Salz serviert.
Eigentlich fand die Mettenschicht am Heilig Abend statt, wurde aber in diesem Fall auf heute verschoben.
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Nov 11 2008

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Besuch im Erzgebirgsmuseum Annaberg

Nachdem ich mir heute die ersten Vorbereitungen für den Annaberger Weihnachtsmarkt angeschaut habe, bin ich auf dem Rückweg gleich mal durch das Erzgebirgsmuseum geschlendert.
Und es hat sich seit meinem letzten Besuch doch einiges getan – leider nicht so sehr zum Positiven.
Über die größten Perönlichkeiten der Zeitgeschichte unserer Stadt findet der Besucher hier nicht allzuviel. In einer Ecke Barbara Uthmann, in einer anderen etwas Adam Ries. Gut, Ries hat ja ein eigenes Museum unweit von diesem hier, muss also nicht unbedingt sein.
Aber: über einer Tür hängen vier Portaits von ehemaligen Bürgermeistern Annabergs: Scheibner, Dr. Krug, Voigt und…
Ja, hier darf der geneigte Besucher raten, wer dies ist. Bei den anderen stehen zumindest die Daten ihres Kommen und Gehens bei. Ansonsten weitere Hinweise Fehlanzeige. Man muss sie also schon kennen, um zu wissen, wer sie waren.
Über andere Persönlichkeiten dieser Stadt wie Felix Weise oder Heinrich Köselitz findet man nichts. Schade eigentlich, denn sie waren prägend in ihrer Zeit. Dafür gibt es aber über irgendeine Kachelofenfirma fast einen ganzen Flur zu bewundern. Sind auch – zugegeben – herrliche Exemplare dabei.
Wie Herr Schicker bereits schrieb, konnte man früher wenigstens den Weihnachtsberg in Betrieb sehen. Doch auch dies ist nicht mehr möglich. Ein Hinweisschild macht den Besucher darauf aufmerksam, dass dieses mechanische Meisterstück nicht mehr in Bewegung gezeigt werden kann.
Auch wies Herr Schicker darauf hin, dass über die Zeitgeschichte der letzten knapp 100 Jahre nichts zu finden sei.
Fast richtig! In den Kellerräumen wurde eine Mineralienausstellung eingerichtet, welche sogar eine Vitrine enthält, welche an die Zeit der SDAG Wismut erinnern soll. Doch auch hier sollte der fremde Besucher schon sehr genaue Geschichtskenntnisse haben, denn über die WISMUT selbst erfäht man hier so gut wie gar nichts – wie überhaupt in fast keiner Beziehung auf politisches Zeitgeschehen (bis auf eine kleine Ecke über Martin Luther und eben der Uthmann) eingegangen wird.

Fazit meines Besuches: Als Annaberger muss ich dort nicht hingehen, da ich dies alles bereits kenne und in anderen Museen größtenteils mehr über die Geschichte incl. der verschiedenen politischen Epochen unserer Region zu erfahren ist. Und der Name ERZGEBIRGS-Museum ist wohl in diesem Fall mehr als übertrieben.

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Okt 12 2008

Profile Image of René Goldschadt

Ich komme mit dem Schreiben nicht mehr nach

2008-10-09 DICK NISCHEL

2008-10-09 DICK NISCHEL

Da war am 09.10. die Erste Lesung aus dem “Dick NISCHEL” vom Prof. Schicker in der Stadtbibliothek Annaberg-Buchholz, eine sehr gute Veranstaltung. Am Sonnabend hatten wir unser 2. Bloggertreffen im Lokschuppen Schwarzenberg, ich hoffe die teilnehmer schreiben sehr viel, dann kann ich gut verlinken, und heute am Sonntag haben wir das Druckerei-Museum in Zschopau besucht und halb Fünfe abends habe ich mit Gotthard Schicker über neue Projekte geklönt. Und mit Jens Wagner aus www.Deutschneudorf.de habe ich eine Autorenzusammenarbeit hier im Blog besprochen. Es geht darum den Radius um Annaberg zu vergrößern. Ja klar, sehr berechtigt. Zu den einzelnen Themen schicke ich noch Artikel nach. Versprochen.

Wie kann es anders sein, Gotthard Schicker schreibt einen Artikel zum “DICK NISCHEL” hier im Blog.

NACHLESE am 23.10.2008, Fotos:

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Sep 30 2008

Profile Image of Thomas Jacobi

5. Annaberger Museumsnacht

Kultur für Nachtschwärmer bietet die 5. Annaberger Museumsnacht am 2. Oktober 2008: Alle zwei Jahre öffnen die Museen der Stadt ihre Pforten zu nächtlicher Stunde, etwa das Erzgebirgsmuseum, das Adam-Ries-Museum und der Frohnauer Hammer – und das mit nur einem Ticket.
Auch die Bergkirche, die Trinitatiskirche und die Kirche St. Annen stehen Besuchern offen. Ein Citytransfer per Bus kann ebenfalls mit dem Ticket genutzt werden. (Quelle dieses Textes: KabelJournal GmbH)

In der Trinitatiskiche gibt es im Rahmen der Ausstellung “Vision Trinitatis – Lust auf Kunst?” noch zwei hochkarätige kulturelle Veranstaltungen, zu welchen die Organisatoren ganz herzlich einladen:
2. Oktober 2008:
Annaberger Museumsnacht mit einem Programm des Evangelischen Gymnasium Erzgebirge (Eintritt frei)

3. Oktober 2008:
Konzert »Wegbereiter der Moderne«
Erzgebirgische Philharmonie Aue unter Leitung von Naoshi Takahashi
Max Reger – Variation und Fuge über ein Thema von Mozart op 132
Anton Webern/J.S. Bach – Musikalisches Opfer, daraus das Ricercar Nr. 2
Sergei Prokofjew – Symphonie classique op. 25
Beginn: 17.00 Uhr (Eintritt 5.00 Euro, Schüler frei)

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