Mindestens 1x im Jahr treibt es uns aus dem Erzgebirge an den Senftenberger See in Brandenburg. Er ist der größte künstliche Binnensee Europas. Unsere Kurzurlaube in den Familienpark Senftenberg, sind immer wieder ein Erlebnis. Und so erleben wir von Jahr zu Jahr, wie die Ferien- und Urlaubs-Anlagen an diesem See und den benachbarten Seen immer mehr an Komfort gewinnen und wie sich die Schaar der Urlauber vergrößert.
Die mitteldeutsche Seelandschaft wächst gedeihlich.
Was wir bei unseren Ausflügen im Verhältnis zum Erzgebirge feststellen ist, im Erzgebirge muss erst einmal Parkgebühr (und die oft nicht zu knapp) gelöhnt werden, dann kann eine kostenpflichtige Turmbesteigung erfolgen. Am Senftenberger See stellt man das Auto ab oder fährt mit dem Rad dahin und besteigt den Aussichtsturm. Wenn man will können Euros gespendet werden. Das finden wir prima. Wir haben gespendet.
Eine Erbsensuppe mit sehr wenig Wursteinlage kam mir in Oberwiesenthal mit 4,50 € recht teuer vor, am See bekamen wir die gleiche Menge mit einer kompletten Bockwurst für 3,50 €. Das ist OK, wenn auch etwas viel Majoran daran war
Für Fahrradtouren ist das Gebiet bestens geeignet. Eine Runde um den See sind genau 20 km und einmal um alle Seen ergibt gerne über 100 km bestens ausgebaute Radwanderwege. Hier fahren vom Kleinkind bis Senior alle mit dem Rad und die Rad-Schnell-Fahrer fehlen hier auch nicht.
Natürlich haben wir kräftig Werbung für unser Erzgebirge gemacht. Erstens erkennt man uns schon an der Sprache und an der Autowerbung und zweitens haben wir alle eingeladen in das Erzgebirge zu kommen, denen wir habhaft werden konnten.
Ein herzliches Glück Auf vom reisenden Erzgebirger
… die Naturkatastrophe und den unsäglichen Reaktorunfall in Japan. Wie erzgebirgische Holzgestalter den Reaktorunfall verarbeiten, können Sie hier lesen und sehen: RÄUCHERMANN MIT ATOMMEILER …
Das schöne Wetter nutzen und den letzten Sommertag in vollen Zügen genießen. Am Teich in Geyer wird gebuddelt wie bleede. Der Damm und was noch alles wird bearbeitet. Ziel ist klar: mehr angetane Umwelt- und Naturtouristen. Gibt es nichts dagegen zu sagen. Kommt in das Erzgebirge und atmet freie erzgebirgische Luft
Es hat uns hinaus getrieben. Die Sonne schien vom Feinsten, es gab die Wahl unter hunderten Festen und Festchen in ganz Sachsen. Und just erinnerten wir uns an die Transporter der Guidohofes. Die kurven regelmäßig durch Annaberg-Buchholz und versorgen ökologisch ausgerichtete Leckermäuler mit Gemüse und Obst aus eigenem Anbau.
11.09.2010 Hoffest Guidohof Uhlsdorf
Was lag näher das Erzgebirge zu verlassen und so etwa 70 km durch das Sachsenland nach Uhlsdorf bei Wolkenburg zu fahren. Eine wunderschöne Strecke. Wir kamen gegen 14:30 Uhr dort an und fanden in einer der letzten Reihen des Feldparkplatzes einen Stellplatz und einen kurzen Kilometermarsch zum Hof. Aber so ein verträumtes Dörfchen aber auch.
Wie sollten Hoffeste beschrieben werden? Wer das Landleben kennt, der wird sagen, es geht entspannt zu und wer aus der Stadt kommt und erstmals Landluft schnuppert, wird staunen und noch mehr Erlebnisse mit nach Hause nehmen. Also hatten am 11.9. viele Eltern mit Kindern aller Altersgruppen den gleichen Einfall wie wir, und Kinder finden über Spiel und Spaß schnell zueinander, wie im Video zu sehen ist. Im übrigen gilt das auch für die Eltern, gebt ihnen etwas Stroh und schon ist der Stadtmensch froh.
copy: René Goldschadt für den Glück-Auf!-BLOG
Der persönliche Hit war der Genuss einer Schale mit Gartenkräutern und allem Grünen, was irgendwie essbar in der Gartenwiese zu finden ist. Zu erfahren war, dass diese Kompositionen in Edelrestaurants in Leipzig zum Beispiel, für ordentlich viel Geld über den Tisch gehen, mein Obolus belief sich mal gerade auf einen Euro Verkostungsgebühr. Glück gehabt
Ein paar Bilder will ich gern noch anfügen, aber das wird dann die Tage.
Fazit: Nächstes Jahr gerne wieder oder auch auf einem Öko-Hof im Erzgebirge. Gibt es die und wo?
Und! Wir studieren derzeit die Angebote im Shop des Guidohofes und werden deren Artikel in unsere Ernährungskette mit aufnehmen.
26. 9. Geyer: Waldmärchentour (ca. 4 km) – märchenhafte Familienerlebnistour, Treff: 9.30 Uhr Geyer, Wanderparkplatz Zwönitzer Straße
26. 9. Johanngeorgenstadt:
Der „Erste“ der 1000er im Westerzgebirge (ca. 6,5 km) - über den Auersberg (1019 m), Treff: 9.30 Uhr Johanngeorgenstadt, Gaststätte „Sauschwemme“
27. 9. Rittersgrün:
Auf den Spuren des Rittergrüner Himmelssteines (ca. 5 km) - der historische Meteoriteneinschlag, Treff: 9.30 Uhr Rittersgrün, Parkplatz am Freibad
27. 9. Lauter:
Wo das Jagdhorn hell erklang (16 km) - auf alten Wegen von Lauter zum Jägerhaus, Treff: 9.30 Uhr Lauter, Hotel Danelchristelgut
27. 9. Jöhstadt:
Auf den Spuren von Bergbau und Eisen (ca. 16 km) – Zwei-Länder-Bergbauwanderung, Treff: 9.30 Uhr Jöhstadt, Marktplatz (Jöhstadt – Pleil – Christophhammer)
Am heutigen Samstag fand bei herrlichstem Wetter der 1. Familienwandertag “Buchholzer Ausblicke” statt. Über 100 Interessierte und Wanderlustige fanden sich zu diesem Treffen der besonderen Art ein. Der Buchholzer Nachtwächter Rainer Eckel führte die Wandersleute vom Startpunkt Katharinenkirche hin zu den schönsten Buchholzer Ausblicken wie die Teufelskanzel, dem Buchholzer Stadtfelsen oder die Halde 116, auf welcher es zum Abschluss der Wanderung ein Lagerfeuer gab, über welchem Knüppelteig gebacken wurde. Aber auch andere kuninarische Leckereien und Getränke entschädigten für den knapp anderhalbstündigen Fußmarsch. Eine rundum gelungene Veranstaltung, auf welche die Organisatoren der Bürgerinitiative “Pro Buchholz” zu Recht stolz sein können.
: Alle Bilder der Wanderung als Diashow
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(Videolink)
Fotos und Video copyright by Thomas Jacobi