Aktuell ist der Thumer Werfertag in vollem Gange. Wenn Sie heute noch nichts vor haben, dann kommen Sie her und genießen den Sport und das schöne Wetter. Ab 21.10 Uhr steigt dann noch die Aftershow-Party.
Und hier ist noch ein recht schönes Panoramabild des Thumer Stadions zu sehen.
Das Stadion in Thum zum Werfertag 2011
Videoimpressionen vom Werfertag. Das Ende haben wir nicht ganz erreicht, denn Sohni muss wegen der Schule früh zeitig raus
Vom 08. Januar bis 26. Februar 2011 gibt es im Herzen der Großen Kreisstadt Annaberg-Buchholz wieder für jung und alt die Möglichkeit, sich auf’s Glatteis zu begeben. Die Eisbahn auf dem Annaberger Marktplatz wird in dieser Zeit täglich ihre Pforten öffnen.
So kann man folgendes auf der Webseite der Stadt Annaberg-Buchholz nachlesen:
Ein gemütliches Fachwerkhaus als Aufenthaltsraum und vielseitige Events an den Wochenenden laden auch 2011 wieder viele Eislauffreunde aus nah und fern nach Annaberg-Buchholz ein. Auch eine gastronomische Versorgung mit Punsch und Glühwein sowie Tee und ein Imbiss mit einheimischen Produkten ist gewährleistet.
Öffnungszeiten:
im Januar: täglich 13:00 Uhr bis 22.00 Uhr
im Februar: täglich 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr
die Eintrittspreise wurden nicht erhöht:
Kinder (bis 13 Jahre) 3,00 €
Erwachsene 4,00 €
Schlittschuhausleihe 3,00 € bis zu 2 Stunden
Jeden Freitag Eislaufen bei Fackelschein.
Weitere Events an der Eisbahn entnehmen Sie bitte der Freien Presse oder den Aushängen direkt an der Eisbahn.
Auch in diesem Jahr kann der Schulsport wieder zu stark ermäßigten Preisen (Eintritt 2,00 €, Schlittschuhausleihe 2,00 € für 90 min.) für Schulen und Kindergärten angeboten werden.
Für Anfänger stehen Eislaufhilfen zur Verfügung, so kann man schneller das Eislaufen erlernen.
Im Januar 2010 ist an den Schultagen die Kunsteisbahn von 8.00 Uhr bis 13:00 Uhr für den Sportunterricht und Kindergärten reserviert.
Die Gruppen melden sich bitte in der Tourist-Information oder direkt an der Kasse der Eisbahn an.
Tel: 03 7 33 / 19 43 3 oder tourist-info@annaberg-buchholz.de
2. Familienwandertag - Foto bitte anklicken für Diashow
Am heutigen Samstag trafen sich am Heiteren Blick in Buchholz Wanderer, welche die Einladung der Bürgerinitiative “Pro Buchholz” zum 2. Familienwandertag “Buchholzer Ausblicke” angenommen hatten.
Gegen Mittag sah es nach einem wunderschönen Tag aus. Doch so ab 12.30 bis hin zum Start um 15.00 Uhr zogen sich die Wolken immer mehr zusammen und es wurde auch merklich kühler. Pünktlich zum Start der Wanderung setzte sogar leichter Regen ein. Aber das kann Wanderer natürlich nicht stoppen. Und so gab der Wettergott nach und wenig später strahlte die Sonne über Annaberg-Buchholz.
Zwar hieß das Motto wieder “Buchholzer Ausblicke”, doch zunächst gab es für die Wanderer sehr interessante Einblicke. Erste Station war der Bauernhof der Familie Melzer. Hier bekam der Wanderer einen Einblick in die landwirtschaftliche Arbeit, vor allem aber in den Stall der Milchkühe. Die Kinder konnten sich natürlich kaum von den kleinen Kälbern trennen. Und als dann auch noch drei ganz kleine Kätzchen präsentiert wurden, leuchteten alle Augen. Aber da die Wanderung gerade erst begonnen hatte, folgte Station Nummer 2: die Gärtnerei Kämpfe. Auch hier wurde den Gästen ein Einblick in den Betrieb gegeben. Als Stärkung für die weiteren Kilometer hatten die Gastgeber ein paar Leckereien bereit gestellt, die dankend angenommen wurden. Es ging nun weiter in Richtung Teufelskanzel. Die Kinder durften mit einem alten Framo mitfahren, wobei einige aber lieber über die Felder tobten. An der Teufelkanzel dann der Höhepunkt des Tages: die Einweihung des Aussichtspunktes “Buchholzer Panoramablick”. Dank der ehrenamtlichen Arbeit von Klaus Wagler, Günter Leistner, Peter Kunz und Jürgen Mushack entstand an dem beliebten Ausflugsziel ein wunderschöner Platz, an welchem man nun gern verweilt. Bänke zum Ausruhen sowie ein Fernrohr wurden aufgestellt. Somit kann die gegenüber liegende Stadt Annaberg mit dem Pöhlberg viel genauer durch die Linse gesehen werden.
Am heutigen Tage bereits genossen die Wanderer diese Aussicht und feierten die Einweihung des Platzes mit einem Ständchen. Die Mitarbeiter der Gärtnerei Kämpfe pflanzten eine Eberesche, bekannt als Vugelbeerbaam und die Kinder durften ihn reichlich gießen.
Zum Ausklang der 2. Familienwanderung ging es nach Frohnau zum Otto-Luise-Peters-Heim. Nein, nicht dass wir uns zu alt fühlten nach der Wanderung, sondern der Park bzw. das Gelände dort ist einfach schön. Die Garteneisenbahn zog neugierige Blicke auf sich. Die Kinder konnten sich auf einer Hüpfburg oder auf dem Spielplatz noch einmal austoben, während die Erwachsenen in gemütlicher Runde plauschten und die leckeren Bratwürste, Fischsemmeln oder andere Köstlichkeiten genossen.
:
(Videolink)
Fotos und Video copyright by Thomas Jacobi
Was für ein Tag. Ich hatte mich der Herausforderung gestellt, die Vier-Hübel-Tour in diesem Jahr mitzufahren. Und das sogar mit knapp 25 Kilometer Anlauf (bin mit dem Fahrrad angereist).
Vorgenommen hatte ich mir eine Zeit zwischen fünf (wenn es optimal läuft) und sechs Stunden. Leider wurde dieses Vorhaben recht früh zerstört (so nach ca. 4,5 km). Gleich auf der ersten Abfahrt von Oberwiesenthal hinunter Richtung Bärenstein musste ich erfahren, dass mein eigentlich gar nicht so leichtes Rad ganz schön weit fliegen kann – leider mit mir.
Ich fuhr auf dem feuchten und damit mitunter glatten Waldweg schon ziemlich weit rechts und auch nicht gerade langsam, als mich einige Fahrer mit mächtig Speed überholten und es dabei zu einer leichten Berührung kam. Die aber reichte, dass ich vom Wege abkam, über den Lenker abstieg und in einem Abhang ein dichtes Gestrüpp aus Brennesseln und Hagebutten aufsuchte, aus dem ich mich mühevoll wieder heraus kämpfte. Vor lauter Ärger (oder war es eher Frust?) merkte ich im ersten Moment gar nicht, wie sehr alles schmerzte.
Bis zum Scheibenberg ging das noch halbwegs.
Als dann aber an der Versorgungsstation am Oberbecken kein Wasser mehr vorhanden war, gingen die Leiden weiter. Zunächst gab es aber noch eine weitere Zwangspause: Wasser fassen in einem Bach. Aber das war zum einen bereits zeitunabhängig und zum anderen mehr als wichtig, da es ohne Wasser wohl kaum weiter gegangen wäre.
Durch das Schwitzen (es war richtig schön warm geworden) brannte es mächtig an den wunden Stellen. Zudem machten mir die Prellungen am rechten Schlüsselbein und der rechten Schulter etwas zu schaffen. Aber mit der Zeit gewöhnte ich mich irgendwie daran und spürte es gar nicht mehr so sehr, zumal ich so etwas wie die zweite Luft bekam und den einen oder anderen Begleiter fand, dem es nicht viel besser erging wie mir.
Auf den letzten 20 Kilometern konnte ich dann zu einer größere Gruppe aufschließen und sogar noch ein paar Plätze gutmachen. Am Ende wurde es Platz 490 in 06:40:29 Stunden. Aber das Wichtigste: ich bin im Ziel angekommen und habe überlebt!
Und das Schönste: Auch wir wurden von zahlreichen Zuschauern mit großem Beifall empfangen. Da konnte man nach knapp 90 Kilometern dann doch gleich wieder lächeln.
Somit konnte ich dann nach ein paar gemütlichen Gesprächen gegen 18.00 Uhr samt Fahrrad den Heimweg antreten – die letzten und leichtesten 25 km des Tages.
Einen Kritikpunkt habe ich allerdings doch gefunden, trotz aller Freude über das Erreichte:
Auf der Webseite des Veranstalters steht: “Die Mountain-Bike “Vier-Hübel-Tour” ist kein Wettkampf! Die Streckenlänge und das Streckenprofil mit über 2000 Höhenmetern sind eine große Herausforderung. Jeder Teilnehmer sollte ankommen!”
Wenn ich dann aber sehe, wie da die schnellsten und besten Radler teilweise die Abfahrten runter brettern und so manchen Zuschauer, aber auch anderen Radlern einen gehörigen Schrecken einjagen, bleibt zu überlegen, ob man diese in der Startaufstellung nicht allesamt nach vorn nimmt und für sich wertet (obwohl es kein Wettkampf sein sollte, ist es letztlich doch einer).
Ganz klar ist: Es ist keine Strecke für eine Familienradwanderung. Im Gegenteil. Es ist eine Strecke, die auf Grund mancher Stellen selbst für geübte Fahrer einige Tücken aufweist. Aber gerade dies ist auch der Reiz, diese Herausforderung anzunehmen – und natürlich die herrliche Landschaft des Erzgebirges.
:
FIS-Continental-Cup Quelle Bild: http://www.wsc-erzgebirge.de/wsc/
Gleich zwei Leckerbissen in Sachen Sport gibt es am Wochenende in Oberwiesenthal bzw. im oberen Erzgebirge.
Das erste ist der FIS-Continental-Cup im Damenskisprung am 20./21. August 2010 im Kurort Oberwiesenthal. Es werden wieder spannende und hochklassige Wettbewerbe auf der Fichtelbergschanze erwartet. Zeitplan: Freitag, 20.08.2010:
09:00 Uhr: offizielles Training
16:00 Uhr: Beginn Probedurchgang
17:00 Uhr: erstes Wertungsspringen Samstag, 21.08.2010:
14:00 Uhr: Beginn Probedurchgang
15:00 Uhr: zweites Wertungsspringen
14. Vier-Hübel-Tour Quelle Bild: http://osv1990.de/
Zum zweiten gibt es dann am Sonntag, den 22.08.2010 die 14. Auflage der Vier-Hübel-Tour. 600 Teilnehmer/innen werden ab 10:00 Uhr die 86,75 Kilometer lange Strecke in Angriff nehmen. Start ist auf dem Oberwiesenthaler Marktplatz, das Ziel ist der Gipfel des Fichtelberges, nachdem zuvor die Auffahrten zum Bärenstein, Pöhlberg, Scheibenberg und Oberbecken Pumpspeicherwerk Markersbach bereits bewältigt wurden.
Hier zählt vorrangig das Ankommen oder wie für mich das Überleben und danach die Zeit. Die Besten werden diese Tour wohl wieder weit unter 4 Stunden absolvieren.
Er spielt in den höchsten Schach-Ligen von Deutschland und Österreich, Frankreich und der Tschechischen Republik. Er ist Profi-Schachspieler, Internationaler Großmeister und Mitglied der lettischen Nationalmannschaft.
Derzeit ist er amtierender Landesmeister von Hamburg und Nordrhein-Westfalen. Aktuell trainiert er Spitzenkader der Weltrangliste, ist Schachtrainer, war Teilnehmer der Schacholympiade 2008 in Dresden und, und, und…
Die Rede ist von Zigurds Lanka. Durch seinen Beruf ist er europaweit unterwegs. Am nächsten Wochenende ist das Schachgenie in Annaberg-Buchholz zu erleben. Anlässlich der 2. Annaberger Schachtage und der über 100jährigen Schachtradition in Annaberg-Buchholz erweist der internationale Großmeister dem Erzgebirge seine Referenz.
Ein öffentliches Simultanschachturnier am 13. August gibt den Auftakt für die Schachtage. Es findet von 17.00 bis 20.00 Uhr im Hauptgebäude der Sparkasse Erzgebirge an bis zu 40 Brettern statt. Ein weiterer Höhepunkt ist das für jedermann zugängliche Simultanschach-Turnier am 14. August im Sitzungssaal des Annaberger Rathauses. Von 15.00 bis etwa 17.00 Uhr tritt Zigurds Lanka an bis zu 30 Brettern gegen seine Kontrahenten an.
Interessierte Gäste haben dabei die Chance, Höchstleistungen des anspruchsvollen Denksports live zu erleben.
13. bis 15. August 2010 Schachturnier Annaberg-Buchholz
Training für Kinder und Jugendliche – Familienschachturnier am Sonntag
Darüber hinaus gibt es weitere Gelegenheiten, dem Schach-Großmeister Zigurds Lanka zu begegnen. Am 14. und am 15. August lädt er jeweils von 9.00 bis 14.00 Uhr zum Jugendtraining ins Musikzimmer des Erzhammers ein.
Mit vielen Tipps und konkreten Spielbeispielen will er dabei den Nachwuchs für den spannenden Denksport begeistern. Am 14. August sind Schachfreunde von 19.00 bis 22.00 Uhr in den Club am Ring eingeladen. Unter dem Motto: „Mit System zum Erfolg“ zeigt Sigurds Lanka, wie ein kluger Spielaufbau der Schlüssel für den Sieg sein kann.
Den Abschluss der 2. Annaberger Schachtage bildet ein Familienschachturnier. Es findet am 15. August von 14.00 bis 17.00 Uhr im Musikzimmer des Erzhammers statt. Jeweils zwei Familienmitglieder, zwei Verwandte oder Bekannte treten dabei in einer Mannschaft gegen ihre Kontrahenten an.
Weitere Infos sind im Internet unter: www.schach-im-erz.de oder bei Herrn Ronald Wilhelm, Tel. 0177 4000 730
oder bei Volker Berndt, Tel. (03733) 622085 erhältlich.
E-Mails können an info@anachess.de versandt werden. Dort können sich auch Interessenten für die Schachturniere anmelden.
Sonnenschein, strahlend blauer Himmel und gute 15 Grad – beste Voraussetzungen für eine Radtour durch das Erzgebirge. Das habe ich mir als Glück-Auf-Blogger für euch angetan: knappe 120 Kilometer und jede Menge Spaß unterwegs. Aber auch viel Interessantes.
So wird derzeit am Hotel Panorama in Oberwiesenthal ein Pavillon mit Ausstellung über die Vogelwelt des Erzgebirges und die Geschichte des Vogelfangs für die Eröffnung am 01. Mai 2010 vorbereitet. Das, was ich bereits sehen konnte, lässt auf einen interessanten und spannenden Rundgang hoffen.
Weiter ging es dann über den Berg nach Raschau zum Bikestore von Sven Mehner. Dort war ein tolles Programm anlässlich der Saisoneröffnung der Biker und Radler im Gange. Eine Hausmesse war genauso Anziehungspunkt wie die Attraktionen vor der “Ladentür”. Morgen geht dieses Fest weiter. Ab 10.00 Uhr startet eine Familientour zum Bikertreff nach Ehrenzipfel und wieder zurück. Das Wetter soll sich ja wieder von seiner schönsten Seite zeigen.
Nach diesem Zwischenstopp ging es weiter nach Stollberg. Dort wird vom 30. April bis 02. Mai das Walkteichfest stattfinden. Das kann ich jedem empfehlen, vor allem für Familien immer wieder ein Anziehungspunkt. Wir waren auch schon bei einem solchen und waren begeistert.
Ein paar Kilometer weiter am Greifenbachstauweiher war schon reger Betrieb. Doch bis auf paar Enten traute sich niemand ins Wasser und ich hatte keine Klamotten zum Wechseln mit.
Also machte ich mich auf die letzten Meter und legte in Tannenberg nocmal eine Vollbremsung hin. Grund: Da schaute mich doch von einem Strommast so ein Vogel an und schien sich lustig darüber zu machen, wie wir uns so fortbewegen. Ein Bild durfte ich machen, dann schwebte er locker den Berg hoch, welchen ich letztlich nach knapp 120 Kilometer gar nicht mehr merkte. Wahrscheinlich heißt der auch deshalb Krankenhausberg.
Am Ende dieses aber dennoch wunderschönen Tages brannten mir die Beine so wie die Abendsonne. Bilder dieser Tour sind in der nachfolgenden Galerie.